Lost in Belgium #01 – Alone in the dark

Erstmalig war ich in Belgien unterwegs um dort Lost Places und die dazugehörigen Graffiti zu fotografieren. Bilder von dort sind mir in den letzten Jahren oft begegnet, etwas Recherche und Hilfe von Blogger-Kollegen hat uns dann ein sehr spannendes und abwechslungsreiches langes Wochenende beschert. Nicht alles was man im Netz findet, gibt es auch noch im realen Leben, aber das was es gibt, unterscheidet sich doch beträchtlich von dem, was ich aus Deutschland kenne. Und wir haben keine der vielen Herrenhäuser gesehen, die durch ihre Atmosphäre bestechen.
Die Beiträge aus Belgien werde ich nicht am Stück zeigen, sondern immer wieder ins normale Beitragsprogramm einstreuen.
Beginnen möchte ich mit dem letzten Erlebnis eines langen Urbex-Tages in einer was Lost Places angeht super-krassen Stadt. Hier eine Metrolinie, gebaut, fertig, nie in Betrieb genommen. Ohne Taschenlampe nicht machbar, zu mindestens auf dem kleinen Abschnitt den wir kurz vor der realen Dunkelheit draußen durchlaufen sind. Das Titel-gebende Bild, irgendwo in der Dunkelheit, hat mich sehr beeindruckt.


Yellow & blue

Ruheorte & Graffiti – Am Krankenhaus in Langen

Manche Infos erreichen mich einfach zu spät oder es passt mit dem Besuch zeitlich einfach nicht. Die Bilder heute entstanden an einem Gebäude südlich von Frankfurt, nicht schön aber Ort für Gemälde, wie so oft wenn etwas anderweitig nicht mehr genutzt wird.
Es ist abgerissen, deswegen fehlen mir viele gute Motive in Sachen Graffiti aus dem Inneren. Für einen “Drum-herum-Gang” hat es immerhin gereicht. Viele/alle? Pieces sind von der IllzooCrew.

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Ruheorte – Pelikane, Kälte und Kreativität

Der Besuch bei Eiseskälte auf diesem Abrissgelände hielt besondere Herausforderungen bereit. Wir wussten am Eingang noch nicht genau was uns erwartet, ob sich ein Besuch überhaupt lohnen würde. Aber nicht zu wissen was denn auf einen zukommen mag, erhöht die Spannung ja ungemein. Es hat Spass gemacht bis zu dem Zeitpunkt, als ich mit einem Bein bis zum Schritt in diesem vermaledeiten Wasserbecken (erstes Bild) eingebrochen bin und dabei meine Kamera komplett versenkt habe. Eine Olympus im Eiswasser, die Sony mit Wasser bespritzt, beide haben immer noch einen Schaden. Und ich hatte keinen Bock meine Fototour abzubrechen, deswegen haben wir noch eine halbe Stunde weiter fotografiert.
Das geht mit der “eigentlich” wasserdichten Olympus noch immer, der Auslöser funktioniert aber nicht mehr zweistufig, dh. das Bild wird sofort (nach Scharfstellung) gemacht. Bei der Sony ist der Klapp-Monitor defekt, das habe ich erst zuhause bemerkt. Die Garantie ist aktuell 2 Tage abgelaufen, den Fotohändler in Wiesbaden gibt es nicht mehr.
Eine kleine Bilderauswahl…

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Ruheorte – Affen gegen Nazis

Hier war ich lange nicht mehr, ein Lost Place, in dem schon alle hier in der Ecke gewesen waren. Auch während meines Besuches habe ich eine Gruppe beim Shooting gestört während draußen der Wachschutz seine Runden gedreht hat.

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Ruheorte – Creepy Christmas

Manche Geschenke macht sich der enthusiastische Fotograf selbst. So auch in der Weihnachtszeit. Fern ab von Familie, Weihnachtsbaum und Konsumstreß habe ich den freien Tag für einen Besuch in einem alten Kurhaus genutzt. Sah von außen Klasse aus, von innen dann weniger. Allerdings war mir das bereits im Vorfeld bekannt, da ich es nicht lassen konnte mich über youtube zu informieren. Das kann nützlich sein, entzaubert aber auch so manches Abenteuer. So wenig Fotos wie heute Morgen habe ich aus so einem so großen Objekt in jedem Fall noch nie nach draußen gebracht.
Trotzdem euch eine schöne Jahres-End-Zeit.

Lost Hospital – von traurigen Mädchen, Stühlen ohne Aussichten (41) und vielen Toiletten….

Diese Location hatte ich bereits besucht, damals aber unter Zeitdruck. Das war diesmal anders. Da ich mal wieder auf der Suche nach den traurigen Mädchen war und das Gefühl hatte, beim ersten Mal eines übersehen zu haben, war ich in jedem Raum und habe mir jede Wand angeschaut. Viel neues habe ich nicht gefunden, aber Regen, anderes Licht, andere eigene Stimmung führt immer wieder zu neuen Ergebnissen. Hier eine kleine Auswahl von 12 Bildern.
Im Titel erwähne ich die vielen Toiletten in dem Gebäude, das spiegelt sich nicht in diesem Beitrag. Die Bauarbeiter haben jedoch vor Baustopp alle Toiletten in den Zimmern aufgestellt und die ortsansässigen Maler ihr “Kunstwerke” dahinter drapiert. Vielleicht ein weiterer Beitrag…..

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