Extreme Perspektive

Frankfurt UltraweitwinkelEs ist schon länger her, dass ich mir für meine Kamera das Walimex Pro 7.5mm Fisheye Objektiv (15mm an Kleinbild) gekauft habe. Es war nicht teuer und bietet eine Perspektive, die ich sehr spannend finde. Da der Bildwinkel allerdings sehr extrem ist, reicht es nicht einfach irgendwas fotografieren zu wollen, denn entweder sind Füße mit auf dem Bild oder Linien krumm, die nicht krumm gehören oder krumm sollen. Schleppe ich es also zusammen mit anderen Objektiven durch die Gegend, lasse ich es meist in der Tasche. Also führt kein Weg dran vorbei alle anderen Objektive zuhause zu lassen um wieder einmal neue Blickwinkel auszuprobieren. Die Bilder entstanden heute Nachmittag in Frankfurt, rund um den Hauptbahnhof. Ob ich das Objektiv weiter mit mir rumschleppe, habe ich noch nicht entschieden. Welche Erfahrungen habt ihr mit einem Fisheye gemacht?

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Die Perspektive ist so ungewöhnlich, das ich mich dabei erwischt habe durch die Gegend zu laufen, die Kamera vor mir zu halten, Objektiv nach unten und durch das Dispay zu schauen. Und da fängt der Fotograf dann an Grimmassen mit der Hand zu machen. Seltsam.

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0 Gedanken zu „Extreme Perspektive

    • Ging mir ähnlich. War ein erster Versuch. Und es erfordert einiges an Disziplin, da ich bei entsprechenden Motiven gerne zum bekannten Objektiv zurückwechseln will.

    • Ich fand es gar nicht so einfach “passende” Motive zu finden. Der Klassiker in Frankfurt “Mitten im Bankenviertel und Foto nach oben” fand ich eher langweilig. Aber wahrscheinlich gibt es schon geeignete Motive für solch ein Objektiv, die muss man halt erstmal finden. Mit Dokumentation hat das aber weniger zu tun.

  1. Awww…tolle Fotos
    Die Perspektiven sind faszinierend ungewöhnlich.
    Mein Favorit ist das Roller-Foto. Es sieht aus, als führe es die Erdkugel hinunter.
    Und auch das letzte Foto ist super – da wird mir fast schwindelig.
    Sonnige Grüße aus dem Bergischen Land…von Rosie

  2. Beim Blick auf die Decke des Hauptbahnhofs wird man ganz schwindelig. Sieht aus wie Achterbahn. Klasse find ich auch die Fotos vom PwC-Turm und der Skulptur vor der DZBank. Beide haben bereits ‘tolle Rundungen’, die durch die Verzerrung noch übertrieben werden. Sieht ziemlich cool aus.

  3. Geile Bilder! Ich hab immer Angst, dass, wenn ich ein zu spezielles Objektiv drauf habe, im entscheidender Moment nicht das richtige Foto machen kann. Also ein Foto von Menschen in einer Situation die einmalig ist. So ist es auch immer. Nicht nur bei einem Fisheye. Andersrum kann so ein Bild auch viel besser und einzigartig sein. Ein Freund von mir hat eins. Ihm habe ich gerade den Link geschickt. Wir könnten das mal am Potsdamer Platz oder so ausprobieren. Wenn ich irgendwo ein günstiges gebrauchtes finde, hole ich mir mal vielleicht eins. Aber viel Geld würde ich nicht dafür ausgeben, da ich es am Ende nicht oft benutzen werde. So wie ein Makro.

    • Stimmt mit den verpassten Gelegenheiten. Deswegen liebe ich mittlerweile mein 12-40er, für viele Gelegenheiten das richtige. Aber halt nicht für alle. Zum Preis : Mein Walimex war sehr günstig, Qualität ist für den Preis super. Aber ist halt für MFT.

  4. Hat dies auf Durch das Wilde Kinzigtal rebloggt und kommentierte:
    Noch mehr neue Perspektiven, diesmal extremster Art, rund um den Hauptbahnhof, von einem meiner liebsten Blogs bisher. Meine Favoriten sind die ‘tollen Rundungen’ am PwC-Turm und der Skulptur vor der DZBank (an denen ich täglich vorbeilaufe), die durch das Fisheye Objektiv verstärkt werden.

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