Stuhl mit düsteren Aussichten (10) Licht(los)

2015-06-06 EM1 Lost Places Düsseldorf Papierfabrik Hermes 023Bei allen Aufnahmen spielt Licht eine wichtige Rolle, ohne Licht gibt es nix zu sehen. Ja, klar. Ich meine aber diese Aufnahmen hier. Am frühen Morgen in sehr düsteren und beinahe dunklen Hallen ist manchmal eine Taschenlampe hilfreich, um die nötige „Stimmung“ zu erzeugen und die eigenen Befindlichkeiten zu …. entspannen. Den „Jedi“ habe ich in Lightroom nachbearbeitet und das Maschinenwesen am Ende war sehr schwierig auf Pixel zu bannen. Wie immer war ich hier ohne Stativ unterwegs, meine Kamera hat einen genialen Bildstabilisator, der auch noch bei Einstellungen von 1/8 Sekunde/Blende 2,8/28mm/ISO 800 zu scharfen Ergebnissen führt. Manchmal reicht aber auch dafür das Licht nicht mehr aus. Der Künstler des letzten Bildes hat entsprechend bei fast völliger Dunkelheit gemalt (vielleicht auch mit Taschenlampe?), nur um seine Vision mit der bestehenden Umgebung zu verschmelzen. Genial und Respekt.

Ihr habt es euch schon gedacht? Die Anspielung ist nicht zu übersehen? Ein Beitrag zu Paleicas Magic Letters – Licht.

2015-06-06 EM1 Lost Places Düsseldorf Papierfabrik Hermes 011-4 2015-06-06 EM1 Lost Places Düsseldorf Papierfabrik Hermes 019 2015-06-06 EM1 Lost Places Düsseldorf Papierfabrik Hermes 032

Dieser Beitrag wurde unter Abandoned Houses, Düsseldorf, Fotografie, Lost Places, Magic Letters abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

0 Kommentare zu Stuhl mit düsteren Aussichten (10) Licht(los)

  1. Jetamele sagt:

    Sehr düster. Durch die Taschenlampe entsteht ein unheimlicher Effekt.
    Das zweite Bild wirkt dadaurch besonders. Und bei dem Stuhl vor der Wand mag sich mein wildassoziatives Hirn gar nicht so genau vorstellen, weshalb da mal jemand drauf saß…
    Hilft das bisschen Licht wirklich, die eigenen ‚Befindlichkeiten‘ zu entspannen? Da geht doch die Ideenmaschine erst recht an 😀 Huuuuh ….

    • dosenkunst sagt:

      Ja, die geht an, zumal der Wind durch die Hallen pfeift, Fenster kaputt sind und irgendwelche losen Bleche durch den Wind gegen irgendwas hauen. Und, das kennt man ja von Computerspielen, macht man die Taschenlampe an um nicht in irgendwelche Gruben zu fallen, ist man sichtbar für die Monster. Tja, so ist das.

      • Jetamele sagt:

        Ich kenn das nicht aus Computerspielen, aber es ist doch immer so: wenn man sich sichtbar macht, sehen einen auch die Ungeheuer … Nutzt ja alles nichts. 😉
        Aber wenn man im Dunkeln bleibt, sieht man eben auch viel weniger.
        Liebe Grüße.
        P.S. DHL streikt offenbar auch und/oder immer noch . ;-(

  2. Shaoshi sagt:

    Tolle Stimmung auf den Bildern! Durch die Taschenlampe habe ich das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Das zweite und letzte Bild finde ich am stärksten.

    • dosenkunst sagt:

      Ich danke dir. Und stimmt, mit dem mittendrin-Gefühl. Habe ich noch nie drüber nachgedacht. Aber ich mache ja sozusagen mein eigenes Licht und bin nicht der Sonne ergeben. Manchmal lege ich die Taschenlampe z.B. irgendwo ab, richte sie auf das Motiv, schaue es mir an und wechsele evtl. die Position oder den Lichtstrahl. Das ist auch der Unterschied zum Blitz. Da kann ich (als nicht-Profi) nicht im Vorfeld beurteilen, wie das Bild hinterher aussieht.
      Grüße nach Asien.

  3. Paleica sagt:

    besonders das letzte finde ich toll. ein spannender beitrag, schön, dass du ihn uns gezeigt hast!

Kommentar verfassen