Der jüdische Friedhof Weißensee in Berlin

2016-08-a7r2-berlin-016Ich liebe Friedhöfe, wenn ich auf Reisen bin gehe ich dorthin zum fotografieren, entspannen, zum spazieren, essen, denken…. So habe ich schon einige besucht, in London, Venedig, Rom, natürlich in Paris, aber auch in Costa Rica, Bolivien usw. Berlin habe ich schon mehrmals besucht, aber in Weißensee war ich in diesem Sommer (2016) das erste Mal.
Ein ganz besonderer Ort, so nah, ohne die Touristenströme wie z.B. Highgate in London aber um ein vielfaches schöner.
Einige Eindrücke…. gerade hier war ich froh eine Zweit-Kamera mit vielen Megapixeln dabei zu haben, das ist für Graffiti-Aufnahmen egal und für Bilder fürs bloggen sowieso, aber der Detailreichtum der nächsten Aufnahme ist im Original sensationell.

2016-08-a7r2-berlin-024 2016-08-a7r2-berlin-029 2016-08-a7r2-berlin-040 2016-08-a7r2-berlin-046 2016-08-a7r2-berlin-050 2016-08-a7r2-berlin-051

Dieser Beitrag wurde unter Berlin, Fotografie abgelegt und mit , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

13 Kommentare zu Der jüdische Friedhof Weißensee in Berlin

  1. Jetamele sagt:

    Sehr schön! Erstaunlich licht und leicht und warm wirkt dieser grüne Fleck Erde, dafür, dass es doch ein Friedhof ist 😉
    Ich mag Friedhöfe auch. Warum auch nicht? Es ist meistens still und einsam, außerdem kommen wir eh irgendwann alle dorthin. Ein guter Ort, sich beizeiten schonmal zu besinnen.

  2. zeitlauf sagt:

    Die Aufnahme mit dem Arkadengang sticht besonders heraus.
    Sollt ich mich mal wieder nasch Berlin verirren, muß ich dort auch vorbeischaun. Ich liebe ja so alte Friedhöfe, hab bei mir in Wien auch so meine „Lieblingsfriedhöfe“ wo ich so ein, zwei Mal im Jahr nach dem rechten sehe.
    LG Peter

  3. Winterlicht sagt:

    Die Symmetrie des letzten Fotos ist wunderbar. Der quadratische Schnitt betont das perfekt. Meine Lieblingsaufnahme von den hier gezeigten- ich bin echt begeistert davon.

    Schönes Wochenende! Annett

    • dosenkunst sagt:

      Wobei ich gerade bei diesem Bild lange überlegt habe, ob es überhaupt rein soll. Denn es zeigt etwas völlig anderes, als man es dort erleben kann. Der symmetrische Gang gehört zum Empfangsgebäude mit gepflegt angelegtem Garten. Geht man allerdings ums Gebäude herum, beginnt der Urwald. Der macht eigentlich den Reiz der Anlage aus.

      • Winterlicht sagt:

        Ja, da hast Du Recht. Im Vergleich zu den anderen Fotos scheint es nicht zu passen, wobei ich das nicht so eng sehen würde. Aber auch als Einzelstück ist das Foto wirklich toll. Wegen dieser starken Symmetrie.

  4. stadtauge sagt:

    Ganz ganz schöne Bilder!. Es ist schon ein besonderer Ort da in Weißensee und du hast davon ganz besondere Bilder gemacht.
    LG Daniel

    • dosenkunst sagt:

      Danke. Habe mich im Sommer neu in Berlin verliebt, gerade weil ich vieles entdeckt habe, das ich vorher nicht kannte. Weißensee gehört dazu.

      • stadtauge sagt:

        lustig. seit sommer: wenn ich meinen 2,5 jährigen sohn von der kita abhole, sagt er jedes mal: papa, ich will nach weißensee. na und dann fahren wir halt (nicht jeden tag, aber oft) mit der M13 richtung weißensee. Ist alles nicht sonderlich spektakulär. Wir laufen zum See, werfen Steine rein, trinken ne heiße Schokolade im Milchhäuschen oder laufen Richtung Friedhof. Nun jetzt sind wir soweit zu überlegen da hinzuziehen (wobei alles viel zu teuer ist und ich jeden Tag pendle usw….), aber du siehst: hier dreht sich alles um weißensee… 🙂

        • dosenkunst sagt:

          Die Ecke von Berlin wirkt schon völlig anders als Friedrichshain, eher dörflich, gemütlich, ruhig, zumindestens da wo ich war (direkter Weg vom Herakut-Mural an der Böll-Bibliothek zum Friedhof). Viele Familien mit Kindern neigen ja dazu „aufs Land“ ziehen zu wollen, der Kinder wegen. Man beachte aber (meiner ist jetzt 15), irgendwann wollen die Kids das nicht mehr… Als meiner 1 Jahr alt war bin ich aufs Land gezogen, und habe es bereut.
          Wobei Weißensee ja Berlin ist…. 😉

Kommentar verfassen