Das traurige Mädchen in Mainz – Neustadt (1)

Graffiti Mainz NeustadtDas erste Graffiti-Mädchen in Mainz habe ich bereits vor einigen Jahren an der Uni fotografiert, bei meinem letzten Aufenthalt, eher zufällig in der Neustadt, ist mir wieder eines vor die Linse geraten. Sowas läßt mich nicht los, zumal mir auf Instagram jemand erzählt hat das es dort noch weitere zu sehen gibt.
So ist es. Der besondere Reiz an den Motiven hier liegt für mich auch darin, die Figuren in ihrer immer wieder anderen Umgebung in einem normalen Wohngebiet zu sehen und zu fotografieren. Schön.
Bei danares.mag kann der geneigte Leser übrigens weitere Infos über das Mainzer Mädchen nachlesen, die Mainzer selbst nennen es wohl „Maria“ oder „Das traurige Mädchen“, in jedem Fall ist es mittlerweile stadtbekannt. Weitere Infos bzw. Entdeckungen bei cffaust, im Sensor Mainz und bei Binger Auszeiten. Eine umfassende Sammlung findet ihr bei mcmlxxx.de – Trauriges Mädchen mit einer Galerie von über 70 unterschiedlichen Versionen.
Update 09/03/2016: Das Mainzer Newsportal Merkurist hat Maria, dem traurigen Mädchen einen Beitrag gewidmet, mit einigen Hintergrundinfos.
Update 29/04/2016: Die Allgemeine Zeitung hat ebenfalls einen Bericht über Maria veröffentlicht, im Beitrag gibt es auch nähere Infos zur Künstlerin der Mädchen.

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15 Kommentare zu Das traurige Mädchen in Mainz – Neustadt (1)

  1. andreabreuer sagt:

    Vielen Dank für die Erwähnung! Ich glaube, ich wiederhole mich, aber: Wenn Du das nächste Mal in der Neustadt bist, kommst Du auf einen Kaffee vorbei, ja? 🙂

  2. Jetamele sagt:

    Das ist eine tolle Serie!! Bisschen traurig, die Mädels, aber so ist das ja manchmal … Aber eine hübsche Idee, sie in der Stadt zu verteilen!!

    • dosenkunst sagt:

      Ich stehe voll auf die Motive, gerade weil es oft gelingt damit mehr als Graffiti-Doku-Bilder zu präsentieren. Es gibt ja sogar eine Karte auf der mehr als 70 der Motive eingezeichnet sind, da werde ich sicherlich noch einige fotografieren. Nicht Schnitzeljagd, Mädchenjagd. Traurige Mädchenjagd. …. Hm…. 😀
      Es gibt immer wieder Beiträge hier, die mir besonders wichtig sind und wo ich hoffe das fällt auch den Lesern auf. Und doch sind sie dann nach ein paar Tagen wieder in der Versenkung verschwunden. Dieser gehört sicherlich dazu.
      Da fällt mir ein, es gibt noch eine fertige Bilderserie die seit einem Jahr auf einen Beitrag wartet. Die ist mir so wichtig, das ich sie „nicht einfach so“ posten will. Aber wann?

      • Jetamele sagt:

        Ja, das kenne ich. Manchmal passt es einfach noch nicht. Hmm… Der Zeitpunkt wird irgendwann kommen. Aber leider hast du irgendwie Recht, meist verschwindet alles nach kurzer Zeit in der ‚Versenkung‘, sobald man es in die Welt gelassen hat. So wie all die vielen Bilder, Gedanken, Assoziationen, die man hier auf seinem Blog schon so gesammelt hat… Alles Vergangenheit und ‚Datenmüll‘?
        Vielleicht ist der Platz, den es für dich selbst hat, einfach am wichtigsten.

        Viel Spaß bei der traurigen Mädchenjagd 😉

        • dosenkunst sagt:

          Ja, was so dahinter steht wird wohl für immer und ewig in mir bleiben. Habe gerade auf einen Kommentar geantwortet, da fand jemand die Bilder gut auf meiner Seite „Lost Places, Natur & Kunst“. Ich habe mir die Seite nochmal angeschaut, die verweist ja eigentlich „nur“ auf die Beiträge, Mann was da für Erlebnisse dahinter stecken….
          Wenn aber alles hier verschwindet, und so ist es wirklich, auch die Blogs sind nicht viel länger „wirklich“ wie Facebook, Instagram oder Twitter. Was bleibt dann? Der flüchtige Augenblick, das gelernte aus den Unterhaltungen, die Freude an schönem auf anderen Seiten? Warum sitze ich fast Tag für Tag vor dem PC und zeige Bilder und schaue Blicke von anderen?

          • Jetamele sagt:

            Hmm, ja, gute Frage. Warum tun wir das, tust du das? Weil wir gesehen werden wollen, Spuren hinterlassen wollen, durch die Augen anderer schauen wollen, etwas von uns zeigen wollen, uns selbst zu etwas bringen wollen??
            Alles verschwindet. Es ist wie überall im Leben, die Dinge vergehen, es wächst Gras drüber, alles vergänglich. Hier wird es nochmal deutlich, dass nichts wirklich konservierbar ist. Es bleibt: einzig der Moment. Und deine Erinnerung an all jene Momente.
            Und vielleicht ein wenig davon zum Teilen…
            Lieben Gruß in die Nacht!!

  3. Videbitis sagt:

    Super Funde! Gibt es auch in Köln, vermutlich der gleiche Künstler, oder? Schau:
    https://koelnstreetart.wordpress.com/2011/05/23/einsamer-gast-11200513/

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