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Lost Places

Artwork von Bill Knospi in Werneuchen

In Sachen Graffiti zieht es mich immer wieder nach Berlin und ins Berliner Umland. In der Ecke der Republik finden sich viele wunderbare kreative Malerinnen und Maler, die in Berlin die legalen Wände verschönern aber auch die alten Gemäuer aus Vorwendezeiten nutzen, um sich künstlerisch auszudrücken. Diese Hallen, Flügplätze, ehemaligen Kasernen oder Krankenhäuser sind bei Urbexern sehr beliebt, aber auch als “Urbex-Graffiti-Hunter” macht es viel Freude dort unterwegs zu sein. Ein gutes Beispiel sind die Graffiti von Bill Knospi (Webseite), Motive die jede/r kennt und irgendwie ins Herz geschlossen hat. Eine Auswahl.

Weitere Motive von Bill:

Lost Art im Vogtland

Heute habe ich mich mal wieder zu tief in mein Bild-Archiv vergraben, eigentlich als Vorbereitung für eine neue Reise, aber auch um in alten Erinnerungen zu schwelgen. Manche Orte sind große Überraschungen für mich, das ganze Urbex/Lost Place Thema breite ich hier im Blog ja weniger aus. Es gibt viele andere Orte dafür und in der Urbex-Szene ist das Thema Graffiti und Urbex kein einfach zu Diskutierendes. Nun, ich steh drauf und da die Fabrik hier schon neuen Gebäuden weichen musste, einige meiner Mitbringsel aus 2020.

Weitere Bilder in der Galerie:

Graffiti in Lissabon – Lost Art

In Lissabon direkt hat sich seit meinem Besuch vor 9 Jahren viel verändert. Überall wird gebaut, renoviert, erneuert, es gibt noch alte Gebäude im Stadtbild, die Stadt hat in dieser Hinsicht nichts von ihrem Charme verloren. Ist man aber in Sachen Urbex unterwegs und dann auch noch auf der Suche nach besonderer Kunst muss man die Stadtgrenzen etwas verlassen. Das geht mit Fähre, Bus und zu Fuß ganz gut, die Maler, die ich aber im speziellen gesucht habe, Odeith, Vile, Bruno Sanchez, malen etwas weiter außerhalb. Hier bietet sich ein Auto an. Eine kleine Auswahl meiner Funde möchte ich euch heute zeigen.
Lissabon ist in dieser Hinsicht (ich nenne es “Lost Art”) und meiner Meinung nach ein Hotspot in Europa, auch in Berlin und Umgebung, in Barcelona, Paris, Metz oder Unterfranken gibt es begabte Maler, die sich in verlassenen Orten verewigen. Nennen möchte ich hier insbesondere Scaf, David L., JPS, Reaoner, Anders Gjennestad (als Beispiel für den Berliner Raum) und Vile und Odeith für Lissabon.
Die Suche nach solchen Orten gestaltet sich immer etwas schwierig, das Thema Lost Places ist zwar mittlerweile in der Mitte der Gesellschaft und in vielen Foren angekommen, gute Kunst in solchen Orten zu finden ist aber doch ein sehr spezieller Aspekt dem nicht viele Menschen nachgehen.
Künster.innen der Motive hier ua.: I7Matrix, Odeith, Bruno Sanchez, Vile, Elgee und Daniela Guerreiro.

Weitere Bilder in der Galerie:

Lost Art in Sachsen

Wiedermal im Sommer geht/ging es durch die ostdeutschen Lande. Urbexen mit Ziel schöne Graffiti zu finden ist der Antreiber, hier einige Beispiele einer Location, die ich bereits in der Vergangenheit besucht habe. Das Titelmotiv ist von @mr.searok & @rowdy_tmf_bbs.

Heavy Metal

In Sachen Urbex & Industrie ist die Location für mich sowas wie der heilige Gral gewesen. Entdeckt. Berührt. Der Zugang war relativ einfach, im Gebäude aber Bauarbeiter unterwegs. Am südlichen Ende des Gebäudekomplexes wird gearbeitet – abgerissen? Vielen lieben Dank an Frank/Urbex_nrw für den Support. Das erste Motiv noch außerhalb der Anlage zeigt das einzige Graffiti, das ich dort fotografiert habe, ein weiteres Werk von Deef Feed. Der Künstler entwickelt sich zu einem meiner liebsten.

Artwork von @deeffeed in Belgien

Das Werk kam überraschend um die Ecke, auf dem Rückweg, das erste mal bin ich einfach dran vorbei gelaufen. Merke: immer auch nach hinten schauen. Den Künstler kannte ich bisher nicht, der Insta-Channel von Deef Feed / @deeffeed_ lohnt in jedem Fall.

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