Geheimnisvoll? Videoinstallation von Ralf Kopp

Mit dem aktuellen Magic Letters Thema (g)eheimnisvoll von Paleica habe ich mich schwer getan. Ich war sehr oft mit der Kamera unterwegs in den letzten Tagen, mir ist aber nix brauchbares eingefallen oder vor die Linse gekommen. Aussetzen möchte ich aber auch nicht, das macht man/frau einfach nicht, deswegen habe ich mein Archiv durchstöbert und bin auf eine Videoinstallation  von Ralf Kopp gestoßen, die ich bereits 2014 im Rahmen eines Luminale Posts 2014 gezeigt habe, die aber meiner Meinung nach das geheimnisvollste ist, was ich zu bieten habe (ein Lost Place Kellerfoto sollte es nicht schon wieder sein). Ich fand die Arbeit damals sehr beeindruckend, das ist hier nur schwer rüberzubringen. Die Videoarbeit habe ich im FBC Tower in Frankfurt fotografiert.

Frankfurt Luminale

Etwas heller:

Frankfurt Luminale

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0 Kommentare zu Geheimnisvoll? Videoinstallation von Ralf Kopp

  1. dosenkunst sagt:

    Ich stelle gerade fest, dass man am oberen Bild gut erkennen kann, ob der Monitor richtig eingestellt ist. Mein richtig kalibrierter Monitor zeigt den Körper der Figur, mein Tablet nicht.

  2. Jetamele sagt:

    Mein Monitor ist offensichtlich nicht richtig kalibriert … hmmm … ;-D
    Ansonsten:
    1. finde ich, dass es durchaus möglich ist, dass man/frau bei so einem ‚Spiel‘ mal aussetzt (ich hab was gegen so Regularien, auch gegen selbstauferlegte), obwohl es natürlich ein großer Anreiz sein kann, sich entsprechend erst recht mit dem Thema auseinander zu setzen, zu dem einem erst nichts einfällt. Und siehe da: es fiel dir doch etwas ein!!
    Und 2.: Gefällt mir. Auch wenn ich jetzt verflixt neugierig bin, wie die Installation wohl in real gewirkt haben mag.

    • dosenkunst sagt:

      Ja, manchmal ist der selbst auferlegte Druck ganz gut und kitzelt noch etwas Motivation heraus. Zur Installation: In Wirklichkeit kann das Auge ja wesentlich mehr Helligkeit/Dunkelheitsunterschiede wahrnehmen, als die Kamera. Deswegen sieht die Realität etwas unspektakulärer aus, man sieht den Raum drumherum, die Wände und Kabel. Aber halt auch eine weiße Figur mit einem Gesicht. Schon Klasse.
      Hier ein weiteres Bild, belichtet auf die Figur:
      https://dosenkunst.de/wp-content/uploads/2015/04/2014-04-01-em1-frankfurt-luminale-0038.jpg

      • Jetamele sagt:

        Hmm, witzig, das hat eine ganz andere Wirkung.
        Viel weniger geheimnisvoll. Wirft eher mehr Fragen auf. Ein bisschen unheimlich, so eine kahle Figur, eine Puppe, verbindet man doch mit einem Gesicht so leicht Leben, einen Ausdruck, etwas menschliches. Dieser Blick geht aber ins Leere.
        Das Gesicht, was aus dem Dunkel leuchtet, gefällt mir eigentlich am besten.
        Alle drei Bilder bilden jedoch eine schöne Trilogie.

        • dosenkunst sagt:

          Auch dir nochmal vielen Dank für den Kommentar. Ich liebe das bloggen immer mehr. Austausch, Anregungen, Weiterentwicklung. Auch für dich gilt was ich weiter unten bei lucyleh und tommimh geschrieben habe. Merci.

  3. Paleica sagt:

    geheimnisvoll sind diese bilder wirklich!!

  4. Sehr spannend und ziemlich düster. Gut das das Foto mit der fokusierten Figur noch dabei war ;-))

  5. lucyleh sagt:

    Starke geheimnisvolle Wirkung … und eine interessante Reihe zur Belichtung 🙂

    • dosenkunst sagt:

      Schön das es doch zumThema passt. Und du hast recht, mit der belicheten Figur können wir das Motiv doch etwas besser … hm … ergründen und erkenne. Das finde ich übrigens am bloggen so spannend. Hätte jetamele mich nicht dazu gebracht, das Bild zu posten, sähe der Post insgesamt mit den Kommentaren anders aus. Also irgendwie eine Gemeinschaftsproduktion, an der auch du deinen Anteil erhältst. Ich mag das sehr. Schön.

  6. tommimh sagt:

    Sehr genial – was soll man sonst dazu noch schreiben? Danke auch für das Making-Off.

    LG Thomas

    • dosenkunst sagt:

      Danke. Und meine Antwort an lucyleh gilt auch für dich. Schön das du in die Kommentare geschriebe hast, das hilft immer sehr, mich weiter zu entwickeln. Ich glaube mittlerweile beim bloggen geht es nicht nur darum fotografisch besser zu werden, sondern auch zu verstehen, wie andere die eigene „Kunst“ wahrnehmen und das mit dem abzugleichen, was man selbst „sagen“ wollte.

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