Fotografie – Wassertropfen psychodelisch

WassertropfenAm Freitag habe ich auf dem Blog Anvicaphotos einige interessante Bilder von Wassertropfen gesehen, die „relativ einfach“ nachzufotografieren sind. Dies habe ich heute versucht: 2 Taschenlampen, eine CD, Wassertropfen und ein Makroobjektiv. Die Bilder sind nicht so klar und scharf wie bei Anvica, aber zeigenswert finde ich sie trotzdem. Ein erster Versuch. Psychodelisch. Schwierig macht das Ganze Staub und Dreck auf der CD, Fusseln in den Tropfen und störende Hintergründe. Auch die Sache mit dem Fokus-Stacking, eine neue Funktion meiner Olympus, hat nicht richtig geklappt. Da ist eindeutig noch verbesserungspotential.
Der nächste Versuch in einem für mich neuen Gebiet der Fotografie und bei düsterem Wetter draußen werden übrigens Rauchbilder sein, Beispiele bei lowlightmeelker.

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33 Kommentare zu Fotografie – Wassertropfen psychodelisch

  1. Tolle Bilder, die sind dir wirklich gut gelungen. Das sollte ich auch mal nachmachen und probieren.

  2. dosenkunst sagt:

    Viel Spaß dabei, geht echt schnell. Nur die Taschenlampen benötigst du. Ich habe 2 spezielle, da ich oft im dunkeln an meiner Lieblingsgraffitiwand fotografiere, ohne Blitz. Sehr hell, und ein Diffusor drauf. Liebe Grüße.

  3. Jetamele sagt:

    Wofür man CDs so verwenden kann, das erhöht deren Nutzwert ungemein, finde ich. 🙂 Coole Bilder, wenn man sie zu lange anstarrt, wird einem schwindelig. Also mir jedenfalls 😀
    Topp! Gelungen!! Grüße aus dem Norden!!

    • dosenkunst sagt:

      Dank dir. Und manchmal helfen einfach Drogen. Ist so.

      • Jetamele sagt:

        😀 wobei?? Beim Fotografieren von Wassertropfen auf CD’s???
        Wenn’s hilft, warum nicht … wie du siehst, sind die Massen begeistert vom Ergebnis. 🙂

        • dosenkunst sagt:

          Nee, beim verstehen und interpretieren der Bilder natürlich.
          Die Massen? Ganz schön abfällige Meinung über deine Mitleser. Das sind alles intelligente Einzelkämpfer, die genau wissen wann sie was wie beurteilen. Sonst wären sie nicht hier.
          Leider gibt es nur selten negative Kritik, das wäre ja eigentlich die, die weiterbringt, bei Entwicklung unterstützt. Aber ich sehe das an mir. Wenn mir etwas nicht gefällt, dann like ich nicht und gehe weiter (virtuell), negative Kritik ist schwierig, weil man so aus der Ferne und ohne den anderen richtig zu kennen nicht weiß wie er/sie es aufnimmt. Hm, mein Problem.

          • Jetamele sagt:

            Das war ein SCHERZ! Weil die Bilder so gut ankommen, MASSE im Sinne von MENGE (derjenigen, denen deine psychedelischen Drogentropfen gefallen!!) Ich schätze meine/deine Follower sehr, selbst wenn ich sie nicht kenne! Also, schön entspannen. 🙂
            Ja, das mit der Kritik kenne ich. Ist nicht nur dein ‚Problem‘. Geht mir ähnlich. Darüber hab ich schonmal mit Markus philosophiert, wenn einem etwas nicht so gut gefällt, dann klickt man sich eben weiter. Kritik ist aber auch schwierig, aus der Ferne, ohne die Person näher zu kennen oder auch nur zu wissen, wie sie mit Kritik überhaupt umgeht. Möchte sie das überhaupt? Mancher zehrt ja vielleicht auch davon, endlich mal Bestätigung zu bekommen. Was weiß denn ich. Kritik würde ich wohl eher in einer persönlicheren Situation äußern. Da lässt sich besser abschätzen, wie das geht, ob das gewünscht ist oder nicht. Und selbst das ist ja sehr oft schwierig genug 😀 Kommunikation ist ein sehr heikles Feld 🙂

            • dosenkunst sagt:

              Wie wahr. Manchmal aber auch mehr als nötig. Mit einem Bloggerkollegen versuche ich gerade ein Portfolio an Bildern zusammen zu stellen, von jedem 30 Stück. Wie wählt man die besten aus, wenn man selbst mit seinen Bildern verheiratet ist, es die eigenen Babys sind. Daran kann man nur wenig kritisieren, wenn sie nicht gefallen würden, hätte ich sie nicht fotografiert. Also bin ich auf die ehrliche Kritik angewiesen.
              Wie würdest du das machen? Deine 10 besten Bilder, die du gepostet hast, welche sind das? Zum Beispiel um sie in einer Galerie in Hamburg zu verkaufen?

              • Jetamele sagt:

                🙂 ja, sehr spannendes Thema. Erinnerst du dich an mein Interview von letzter Woche? Da ging es auch um mein liebstes selbst geschossenes Bild. Hmmm … schwer. Ich hab dann ja gleich mehrere ausgesucht und hätte noch einige andere gefunden, ich musste mich ja irgendwie entscheiden. Kannst du nachsehen, da gibt es die Galerie in dem Interview. Ich häng an den Bildern, die mir selbst gut gefallen, da fällt es logischerweise schwer, zu beurteilen, ob sie denn nun technisch oder künstlerisch wirklich wertvoll sind. Aber da ging es ja nur um mein Empfinden, nicht ums Präsentieren.
                Ich finde, es kommt etwas darauf an, was du willst. Willst du Bilder verkaufen? Dann brauchst du welche, die deinen Stil gut rüber bringen, aber auch potentielle Käufer ansprechen. Du willst ja dann daran verdienen. Das nutzt ja alles nichts, dann musst du überlegen, was wollen die Leute, welche Bilder machen sich gut an Wänden jeglicher Art, wer werden potentielle Käufer sein? Das gibt eine gewisse Orientierung 🙂
                Willst du eher eine Ausstellung machen, dann such die raus, die dir echt richtig am Herzen liegen und die etwas über dich erzählen.
                Und warum fragst du nicht mal deine Follower??? Mach eine Auswahl und lass dir erzählen, was sie dazu denken, kannst ja darauf hinweisen, dass du auch besonders Wert auf kritische Äußerungen legst, weil du mit den Bildern was vor hast! 🙂
                Hmmm …. neugierig bin ich ja jetzt schon 😀

                • dosenkunst sagt:

                  Ja, deine Galerie kenne ich natürlich. Und du hast vermutlich mit der Auswahl für unterschiedlichen Zwecke den Nagel auf den Kopf oder für das Bild in die Wand gehauen 🙂
                  Was finde ich gut, was andere, wo liegt die Mischung.
                  Die Besucher fragen? Gute Idee. Habe aber auch die Erfahrung gemacht, das nicht so viele antworten. Deswegen bin ich sehr sparsam damit. Bin halt keine „Paleica“ mit 40 Kommentaren pro Post. 😉

                • Jetamele sagt:

                  Stimmt, eine Paleica bist du nicht. Dafür präsentierst du uns zu wenig von deinen Gedanken 🙂
                  Aber ein Versuch wär es doch vielleicht wert, oder? Paleica macht es irgendwie geschickt: die erzählt viel und manchmal stellt sie einfach konkrete Fragen und die Leute antworten bereitwillig und gerne! Vielleicht müsstest du das einfach mal versuchen? Wenns nicht klappt, dann ist es doch auch nicht so schlimm. Wahrscheinlich kommentier dann nur ich. Kannste mir die Bilder auch gleich schicken 😀 … Scherz!
                  Oder kannst du nicht Leute aus deinem Bekannten- oder Freundeskreis bitten, dir mal Rückmeldung zu geben? Also, welche, denen du das zutraust?
                  Ich finde das auch schwer, ehrlich. Wie macht das denn dein Kollege?

                • dosenkunst sagt:

                  Antwort weiter oben, das wird ja so schmal und kann Mann nicht mehr lesen 😉

                • Jetamele sagt:

                  Was wird schmal??? Was kann Mann nicht mehr lesen??? Brauchste eine Brille?? 😀

                • dosenkunst sagt:

                  Meinst du deine Frage ernst? Also, die erste?

                • Jetamele sagt:

                  Ja 😀
                  Sorry, ich bin total erledigt und vmtl. grad schwer von Begriff.

                • dosenkunst sagt:

                  Naja, sorry das ich nochmal frage, interessiert mich aber. Wenn du dir meinen Blog normal am PC anschaust, werden die Kommentare nach unten immer schmaler, in einer Zeile sind dann nur noch ein bis zwei Worte zu lesen. Falls du am Smartphone unterwegs bist, merkst du das vielleicht gar nicht.

                • Jetamele sagt:

                  🙂 oh, ja, jetzt hab ich’s auch gesehen. 😀 Verstehe. Das kann man echt fast nicht mehr lesen …
                  Ich antworte eigentlich fast immer direkt über meine ‚Kommentarfunktion‘, deshalb seh ich fast nie, wie das auf dem Blog selbst aussieht. Muss gleich mal nachschauen, ob das bei meinem Blog auch so ist …

                • Jetamele sagt:

                  Nope. Bei mir ist das anders, hab ich gerade gesehen, frag mich aber bitte nicht, warum …

    • dosenkunst sagt:

      Antwort von ganz unten:
      Ich entwickle gerade ein System, wie bewertet man Bilder. Mit den Freunden und Bekannten ist das so eine Sache, ob bei Lost Places, künstlerischer Fotografie oder Graffiti. Viele schauen nicht meinen Blog, weil sie sich einfach für die Themen, aber auch nicht für Fotografie interessieren. Ist eine andere Welt.
      Eine Vorauswahl muss ich natürlich treffen, aber die ist ja schon subjektiv. Brauche ich also 30 Bilder, muss ich 100 raussuchen und die besten davon herausarbeiten. Aber nach welchen Kriterien? Spannendes neues Thema.
      Hm, möglich wäre z.B. eine Flickr Galerie, da sieht man alle Bilder in der Übersicht und kann einzelne mit einem Stern bewerten – gefällt mir. Wenn das 1000 Leute machen, z.B. bewerte nur die 5 besten, bringt mich das weiter. Aber: wer hat Flickr, und wo kommen 1000 Leute her?

      • Jetamele sagt:

        Mit Flickr kenn ich mich nicht aus. Finde das Wort schon seltsam 😀 Ach ja, 1000 Leute, soviel brauchst du??? Das wird Arbeit, schätze ich. Und kostet Zeit. Aber wer weiß, in wieviel Jahren du deine 30 Bilder brauchst?? 😉
        Natürlich ist eine Auswahl subjektiv, das lässt sich doch auch nicht komplett vermeiden. Immerhin sind das deine Bilder, da lohnt es sich ja schon auch, welche auszuwählen, die dir gefallen und deinem Stil entsprechen, oder?
        Na, das Problem mit den Bekannten/Freunden kenne ich. Die meisten sind nicht so vernarrt ins fotografieren, wobei ich schon ein paar Mal Rückmeldung bekommen habe und inzwischen wohl wüsste, bei wem ich anfragen könnte für ein kurzes Meinungsbild. Aber die meisten eben sind da auch nicht nah dran. Stimmt schon, zwei Welten. Trotzdem. Irgendwo muss man ja anfangen.
        Was für ein System entwickelst du denn da? Nach welchen Kriterien gehst du bei der Bewertung eines Bildes?

        • dosenkunst sagt:

          Das ist im Fluss und wird sich in den nächsten Wochen verändern. Vielleicht schreibe ich mal darüber, wenn ich mir selbst sicher bin. Ansonsten habe ich gerade die Domain dosenkunst.de gekauft, für 80 Euro. Und mittlerweile eine eigene Portfolio-Seite (www.16bilder.de), es geht voran. Als nächstes folgen Ausdrucke in groß.

  4. hardysgalerie sagt:

    Eine coole Aufnahme! Die Unschärfe ist gar nicht so schlimm, finde sie bringt sogar etwas Dynamik ins Bild! Toll gemacht!
    Gruß
    Hardy

    • dosenkunst sagt:

      Ich danke dir. Mit den gezeigten bin ich auch ganz zufrieden, aber fotografiert habe ich so 120 Bilder. Da war vieles nicht so gut und keines hatte die Klarheit der Aufnahmen von Anvica. Naja, die Ferien stehen vor der Tür und viel Zeit etwas auszuprobieren. 🙂

  5. Sehr, sehr coole Idee und Umsetzung! Bin begeistert! Wie hast Du denn die Tropfen auf die CDs bekommen?

  6. Ana sagt:

    I’m glad my photos inspire yours 😉

    Very good!!! 😀

  7. coole Idee mit der CD als Hintergrund und zur Farbgebung

  8. Sehr schöne und interessante Bilder.
    Vor allem recht herzlichen Dank für die „Erwähnung“.
    So ein Makroobjektiv wäre schon was feines.
    Kannst Du deine Kamera mit dem Smartphone verbinden? Dann würde das Fokusstacking auch über die App DSLR-Controller funktionieren. Selbst noch nicht ausprobiert aber wenn ich bald meinen Resturlaub nehmen darf wird das ausprobiert.

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