Frankfurt – „Laufende Hände“ von Case Maclaim – S-Bahnstation Ostendstraße

Frankfurt Graffiti Ostendstraße CaseIn den hessischen Sommerferien war in Frankfurt der S-Bahntunnel durch die Innenstadt für mehrere Wochen gesperrt. Die Fahrt durchs Rhein-Main-Gebiet und die Anbindung an die City dadurch deutlich erschwert. Wie ich im nachhinein erfahren habe, hat die Deutsche Bahn diesen Umstand genutzt und in der S-Bahnstation Ostendstraße ein riesiges Mural in Auftrag gegeben. Die Künstler Samira von Chrzanowski und Andreas Chrzanowski, bekannt als Case MacLaim, sowie der niederländische Künstler DOES haben in mehreren Wochen beide Seiten der fast 250m langen Bahnsteige mit ihren „laufenden Händen“ bemalt. Die Hände sind das Markenzeichen von Case MacLaim, ich habe sie auch an anderen Orten bereits fotografiert.

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Den Aufwand, den die Künstler dort unten betrieben haben, kann man sich kaum vorstellen. Zu Beginn wurden die Wände mit Trockeneis vom Bremsstaub der Züge gereinigt, dann beide Seitenwände bis unter die Decke mit grüner Farbe grundiert. Die Hände wurden mit Projektoren an die Wände geworfen, grob aufgezeichnet und später mit der Dose verfeinert. Das Ergebnis ist ziemlich gut geworden. Ich war heute einige Zeit in der Station und bin begeistert. Ob alle Fahrgäste der Station dem Motiv etwas abgewinnen können, bleibt offen. 30000 sind es wohl, die dort täglich ein-, aus- und umsteigen.
Weitere Infos zum Projekt ua. im Bericht der FNP – Laufende Hände in der S-Bahn und weitere Bilder im Beitrag auf Ostendfaxpost – Ostendstraße.

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5 Kommentare zu Frankfurt – „Laufende Hände“ von Case Maclaim – S-Bahnstation Ostendstraße

  1. San-Day sagt:

    Es gibt wenig Gründe die mich in U-Bahn Schächte treiben, aber das Gezeigte wäre für mich durchaus ein Anreiz mal in die Tiefe zu steigen. Danke das Du den Eindruck mitgebracht hast.

    • dosenkunst sagt:

      Aber gerne doch. Wenn du aber kein Frakfurter bist, wirst du wohl nicht in die Verlegenheit kommen die entsprechende S-Bahnstation aufzusuchen. … wobei, dort liegt ja auch die EZB.

  2. Das sieht ja echt cool aus. Bin da früher jeden Tag ausgestiegen. Sieht so aus, als würde sich ein Besuch bei den alten Kollegen allein schon wegen der Umgestaltung der Station lohnen.

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