Neue Graffits gibt es in Wiesbaden an den Unterführungen der Tannhäuserstraße/Gibb im Ortsteil Biebrich zu sehen. Die 21 Fotos entstanden im Februar und März 2014.
Um die Luminale-Berichterstattung abzuschließen, möchte ich noch ein paar Bilder aus der letzten Woche zeigen.
Im FBC-Hochhaus in der Mainzer Landstraße (14. Etage) organisierte die Kunstgalerie bestregARTs eine Ausstellung der Künstler Hans Kotter, Ralf Kopp, Marko Roth & Dominik Groebler. Vor allem die Videoinstallation mit Captain Future hatte es mir dort angetan, Erinnerungen an eine glückliche Fernseh-Vergangenheit an neuen Orten.
Der zweite Teil der Fotos entstand in Offenbach, überwiegend in der Heynefabrik, das letzte Bild am Hafen 1, wie auch die Nachtaufnahme oben.
Die verlorenen Orte abseits des Weges üben eine große Faszination auf mich aus. Einer dieser Orte liegt in Mainz-Kastel, an der S-Bahn nach Frankfurt und etwas versteckt im Unterholz.
Den heutigen Abend werde ich ohne Frankfurter Nachtwelten verbringen, damit geht der letzte Luminale-Abend in diesem Jahr an mir vorbei. Was bleibt sind viele tolle Eindrücke… und die Bilder.
Die Luminale ist eine meiner absoluten fotografischen Höhepunkte im Jahr. Nachts fotografiere ich sonst eher selten, auch deswegen sind schon die normalen Eindrücke zwischen den einzelnen Stationen viele Bilder wert. Und da bietet Frankfurt mit seinen Hochhäusern interessante Motive.
Aktuell fotografiere ich mit einer Olympus E-M1 Systemkamera, mein neues Lieblingsobjektiv ist das Zuiko 17mm/Blende 1,8. Reduktion auf eine Brennweite und das wesentliche ist hier mein Motto. Der Bildstabilisator in Verbindung mit der hohen Lichtstärke führt dazu, dass ich eigentlich alle Fotos ohne Stativ machen kann. Im Vergleich mit den vielen Fotografen und ihren „dicken“ Dingern kommt man sich etwas untermotorisiert vor. Die Flexibilität und Freiheit auch mit dem Rad schnell unterwegs zu sein, genieße ich jedoch sehr. Die kleine Kamera stört dabei nicht.
Insgesamt kommt mir die Luminale in diesen Jahr weniger spektakulär vor. Ein Beispiel dafür war das Senckenberg-Museum mit seiner Dino-Halle. Sehr gefallen hat mir die Osthafenbrücke und die Naxoshalle. Eine Überraschung abseits der geplanten Runde war die Ruheoase im FCB-Hochhaus (Nr. 18 im Katalog). Wer noch Zeit und Lust hat Frankfurt bei Nacht zu entdecken, kann dies noch bis einschließlich Freitag tun.
Ich zeige heute die ersten 10 Bilder, es ist keines aus der Galerie im FCB-Hochhaus dabei, da dort der Umgang mit den Bildrechten etwas mehr Arbeit benötigen. Alle Fotos wie immer von mir selbst.
Am Wochenende hatte ich die Gelegenheit den Bahnhof in Maintal-Dörnigheim zu besuchen. Die Vorderseite wurde schon 2012 von Radau gestaltet, nun gibt es drei weitere Bilder auf der Gleisseite (Guido Zimmermann). Die drei Bilder von der Hall of fame an der Maintalhalle sind schon älter, hier habe ich sie jedoch noch nicht gezeigt.
Am Wochenende geht es wieder los. Alle 2 Jahre und parallel zur light-building Messe findet in den Abendstunden in Frankfurt und Offenbach die Luminale statt. Über 150 Lichtinstallationen, Ausstellungen, Workshops, Inszenierungen und mehr kann man in diesem Jahr im Programmbuch finden. Es werden wieder viele Fotografen unterwegs sein, ich selbst habe mir 2 Abende reserviert.
Ein „Veranstaltungsort“ ist in diesem Jahr auch die Naxoshalle im Ostend mit verschiedenen Installationen in der Halle. Aber auch außerhalb gibt es was zu sehen, der Gang zwischen der Halle und den neuen Gebäuden soll mit Schwarzlicht ausgeleuchtet werden. Die aktuellen Graffitis dort (Mitte März) könnt ihr euch weiter unten anschauen.
Ein weiteres spannendes Event für alle Freunde von Graffiti könnte die Lichtgraffiti-Aktion am und im Senckenberg-Museum werden, das dürfte vor allem fotografisch sehr interessant werden, Stativ nicht vergessen.
Das Senckenbergmuseum war schon 2012 ein Veranstaltungsort, auch damals kamen die großen Dinos gut zur Geltung.