Dosenkunst ist umgezogen… Neue Domain: dosenkunst.de

Lost Places Beelitzer HeilstättenHallo liebe Besucherinnen und Besucher,
herzlich Willkommen auf dosenkunst.de.

Update 12/09/2016, nach dem Umzug: Ich stelle gerade fest, das mein letzter Beitrag auf meinem “alten” (Gott, wie schnell das geht) Blog nicht mehr erreichbar ist, da ich eine Weiterleitung auf wordpress beantragt habe. Ich bin sehr an eurer Meinung bzw. auch negativer Kritik interessiert. Z.B. of das Kommentieren funktioniert (die ersten beiden sind gleich im Spam-Ordner verschwunden) usw.

Abschied vom alten….
Mit diesem Beitrag und dem Rattenschwanz an Arbeit der dahintersteckt, habe ich mich ziemlich schwer getan. Nach 6 Jahren bloggen, fast 800 Beiträgen und mehreren Tausend Fotos ist mein Speicherplatz dort fast erschöpft – 95% sind mittlerweile belegt. Das blöde Limit hat in den letzten Wochen dazu geführt, das ich nicht mehr so gebloggt habe, wie ich das eigenlich gerne mache.
Also muss eine Lösung für das Problem her. Den Lösungsweg kann man im Rahmen einer Liste wunderbar klar aufzeigen, welche Probleme trotzdem aufgetaucht sind, reicht für einen sehr umfangreichen Blogbeitrag. Da ich den schlecht nur über Fotos realisieren kann, wird das ein wenig dauern (weiteres siehe unten).

Anfang im Neuen….
In den letzten Jahren war ich unter der Webseite dosenkunst.wordpress.com erreichbar und habe schwerpunktmäßig über Graffiti und Streetart im RheinMain-Gebiet berichtet, aber auch viele andere Orte in Deutschland und der Welt besucht und Bilder dort gezeigt. Alle Inhalte unter diesem Beitrag habe ich von meiner alten Webseite importiert. Auch in den nächten Jahren soll es hier auf dosenkunst.de gewohnt weiter gehen, mit weniger Einschränkungen und mehr Freiheiten, mal sehen wo mich das hinführt.
Es wäre schön wenn ihr mich ein Stück auf meiner … fotografischen Reise begleitet.

Die nächsten Beitragsprojekte sind schon geplant, im Sommer war ich in Berlin und Umgebung und habe mir dort ua. die Beelitzer Heilstätten angeschaut. Die beiden Bilder im Beitrag habe ich dort fotografiert.

Da mir der Umzug auf die neue eigene Domain nicht leicht gefallen ist, möchte ich hier nochmal in kürze beschreiben, wie das abgelaufen ist. Vielleicht hilft es dem ein oder anderen bei seinem eigenen Projekt.

Mehr Infos zum technischen Ablauf hier in Kürze und in Listenform:

  • Hosting Vertrag abschließen mit eigenem Speicherplatz
  • Domain suchen, reservieren, einrichten: dosenkunst.de
  • Eine SQL Datenbank beim Hoster anlegen und einrichten.
  • Ein SSL-Zertifikat bestellen und einrichten.
  • FTP Programm installieren und einrichten
  • WordPress installieren und konfigurieren: Gott, eigenlich müssen nur ein paar Zugangsdaten in php-txt-Dokument eingefügt werden, wird das aber nicht richtig abgespeichert, kann man sich im eigenen Blog nicht anmelden. Das Problem hat mich Tage gekostet.
  • Entscheidung fürs Theme und Plugins treffen. Da der Umzug für sich eine Aufgabe ist und funktionieren muss, werde ich Änderungen am Design auf später verschieben.
  • Daten aus dem alten Blog exportieren und in den neuen importieren. Achtung: Gleiche Struktur für Beiträge nutzen. Alle Infos im Internet meinen, das wäre einfach. Vielleicht gilt das für kleine Blogs, ich musste mehr als 100 mal die Export/Import-Funktion nutzen, bis alles geklappt hat. Auch jetzt bin ich mir nicht sicher, ob alle Bilder drin sind.
  • Beiträge, Seiten, Kommentare werden übernommen, Likes nicht.
  • Die Linkstruktur im neuen Blog muss angepasst werden, das geht mit einem WordPress-Plugin: Suchen & Ersetzten. Damit alle Links auf die neue Domain verweisen. Sonst holen sich die Seiten ihre Bilder vom alten Blog. Dafür müssen mehrere Tausend Links geändert werden. Wenn da was falsch läuft….
  • Widgets, Header-Bild einrichten.
  • Linklisten neu erstellen, die lassen sich nur über ein zusätzliches Plugin realisieren. Einfach Copy & Paste geht net.
  • Testen, testen, testen
  • Dann kommen die 4 wichtigen Punkte für die Übergabe:
  • Diesen Artikel schreiben, ob ihn jemand lesen will oder nicht, irgendwo muss der Frust ja hin.
  • Eine sogenannte 301-Weiterleitung im alten Blog einrichten, damit die Google-Suche mich weiterhin findet. Kann man auf wordpress.com für 13$ im Jahr kaufen, den selbst kann man das ja nicht einrichten.
  • In den Google Webmaster-Tools die eigenen Blogs registrieren und dort den alten in den neuen überleiten. Wenn man schon bei google ist, sollte man auch gleich ein Google Analytics Konto einrichten und die eigenen Seiten registrieren.
  • Das mächtige WordPress-Plugin Jetpack ermöglicht es, die alten Follower auf den neuen Blog umzuziehen. Also euch zu mir. Hier hadere ich seit längerer Zeit, ob ich das machen möchte. Zwar folgen mir mittlerweile mehr als 650 Besucher auf wordpress, aber wenn ich mir meine Statistiken anschaue, sind da bestimmt viele “Kartei-Leichen” dabei. Neuanfang?? Hm.

Lost Places Beelitzer Heilstätten

Reise durch mein Internet – Lieblingsblogs 2015

2009-06-09 D700 Hauptfriedhof Frankfurt 039-BearbeitetNoch ein Rückblick 2015? Nun, was ich gepostet habe findet ihr immer noch im Blog. Aber… regelmäßig bin ich jetzt mit dosenkunst fast 2 Jahre in der WordPress-Bloggerwelt unterwegs und stelle immer wieder fest, das ich die Motivation fürs regelmäßige posten zu einem großen Teil aus dem Austausch mit anderen Menschen ziehe. Viele verschiedene soziale Netzwerke habe ich ausprobiert und bin dort auch vertreten, dieser Blog ist aber das Herz und Zentrum meiner Internetwelt. Seine Besucher und Besucherinnen sind mir ans Herz gewachsen, euch allen vielen Dank für eure Besuche, eure likes und Kommentare und ein tolles Bloggerjahr 2016.

Seit Beginn gibt es die Links auf der rechten Seite des Blogs, die Seiten dort besuche ich selbst aber selten, dienen den Besuchern hier eher als zusätzliche Informationsquelle zum Thema Graffiti. Meine Freude beziehe ich aus den vielen Fotografie- und Graffiti-Blogs, die ich im WordPress-Reader abonniert habe und sehr regelmäßig besuche. Abonniert habe ich mittlerweile fast 400, davon sind einige nicht mehr aktiv oder posten nur unregelmäßig, wirklich wichtig davon sind mir aktuell etwa 40 Blogs. Die möchte ich euch hier ans Herz legen. Die Reihenfolge hat keine Bedeutung.
Im übrigen findet ihr meinen Blog jetzt auch unter dosenkunst.de. Habs gekauft. Yipp.

Graffiti Wiesbaden Meeting of Styles 2015Graffiti
Graffiti aus Erfurt: Graffiti, Label, Plakate & Co.
Graffiti aus London, unglaublich viele tolle Sachen: London Calling Blog
Streetart aus Köln: Streetart
Graffiti & Streetart aus Bremen: Herr Bernd Meyer
Graffiti & Streetart aus Berlin: Friedrichshain Contemporary
Mainstyle aus Frankfurt: Mainstyle

USA Reise PortlandFotografie
Fotografie aus Dänemark: Håkan Dahlström Photography
Bilder aus Boston und Umgebung: Milford Street
Fotograf aus Singapur: Ming Thein | Photographer
Fotografie/Strukturen: Empire Of Lights
Reisebilder aus Africa: Docugraphy
Städtische Fotografie, immer ein Bild: Urban Mosaic
Ein Fotograf und seine Geschichten: Herschelmann Fotografie Blog
Bilder aus Düsseldorf und dem Norden: Ola’s Welt
Bilder aus Wien, von Reisen und Quell für Fotoprojekte aller Art: Episoden.film
Bilder aus Berlin: STADTAUGE
Reisen und anderes: Katja’s Welt Durch Den Sucher!
Bilder aus Hamburg: Jetamele
Architektur, Strukturen: ROLLECK PHOTOGRAPHIE
Frankreich, Küste: La Tribu D’Anaximandre
SW Fotografie Blog von ulli23: SW – BW
Fotografie/2wielicht.net: Sebastian Fischer Photography
Fotografie aus Hamburg (Streetart, Friedhöfe, Lost Places): Visuelle Augenblicke
Fotografie & Filmlinks: Aurélie Sterntau
SW Fotografie: The Gravel Ghost
Fotografie aus Stuttgart und… : Kuhnograph
SW & Farbe: Adèle D’Alleray
Portrai Fotografie und anderes: ANDREAS WEISE PHOTOGRAPHIE
Street Fotografie: Availi
Bilder aus Kambodscha: Cambodian Beginnings
San Francisco und das Meer: Dan Shehan Photography
Fotografie/Fineart: Goodshots.ch – Pure Photography
New York Street: ObBLOGato
Fotografie: Euredurchlaucht
Wandering and Observations/USA: Bluebrightly
Fotografie: Marcelo Léonard

2015 EM1 Reise USA & Canada 1317Lost Places & Fotografie
Lost Places aus Japan und Deutschland: Abandoned Kansai
Lost Places: Olli-homann.de
Lost Places: LunaFeles Photography

11 Fragen, ein Award und ein paar Gedanken zu mir selbst

liebster1Vielen Dank an Katja und ihren Blog Katja’s Welt durch den Sucher! für die Nominierung, es ist einer der kleinen und persönlichen Foto-Blogs, die ich in den letzten Wochen auf Neuen Wegen durch die WordPress-Community entdeckt habe und bei dem ich mich seither auf neue Artikel/Bilder freue und gerne im Archiv stöbere.

Liebster Award – was soll das? Die Grundidee ist es wohl, etwas mehr von dem nominierten Blogger zu erfahren, sich zu vernetzen und gegenseitig bekannter zu machen. Entdecke ich einen neuen Blog, schaue ich mir ein paar Beiträge an, gefallen sie mir ist der nächste Klick meist die About-Seite. Ich möchte etwas erfahren über die Person, die dahintersteckt und damit ihre Bilder(geschichten) in den richtigen Kontext rücken.

Insofern eine tolle Sache, bei anderen zu mindestens? Ich selbst empfinde es immer ein bisschen wie eine Gratwanderung, zwischen “zu persönlich” bzw. “was verrate ich von mir fremden Menschen im Internet” und “den Menschen finde ich aber interessant, was macht der eigentlich so im richtigen Leben…”. Deswegen habe ich lange überlegt, ob ich die Fragen von Katja beantworten soll, habe ich, werde aber keine anderen Blogs nominieren. Aber ich werde demnächst einen Post veröffentlichen, in dem ich mir wichtige, interessante Seiten verlinke und den ich auch ausbauen möchte.

Die Spielregeln des Liebster Award lauten dann auch (1.) Verlinke die Person, die Dich nominiert hat, (2.) Beantworte 11 Fragen, die Dir vom Blogger der Dich nominiert hat, gestellt wurden, (3.) Nominiere (max. 11) weitere Blogger, die nicht mehr als 1000 Facebook-Follower haben, (4.) Stell 11 Fragen an Deine Nominierten und (5.) Informiere Deine Nominierten über diesen Post. Ab Punkt (3.) bin ich mal Spielverderber.

Jetzt mein Versuch Antworten zu finden:

1. Seit wann bloggst du und warum? Und wie ist der Name deines Blogs entstanden?

Seit meinen längeren Reisen in die Welt Ende der 90er Jahre (Südamerika, Australien & Neuseeland, Asien) bin ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, Bilder anderen zu präsentieren. Ich habe mit verschiedenen Homepageprojekten begonnen, als diese dann zu unflexibel wurden, bin ich auf die Blogging-Welt aufmerksam geworden. Vor allem der Austausch mit gleichgesinnten, die Community, die Möglichkeit andere Leute mit tollen Ideen zu finden, reizt mich daran bis heute. Und da ich aus dem sozialen Bereich komme und über die Graffiti-Fotografie auch zeigen möchte, welche Möglichkeiten und Wände diese Jugendkultur zur Verfügung stellt, habe ich Mitte 2010 mit dosenkunst begonnen.
Naja, ein bisschen Brainstorming mit passenden Begriffen führte dann schnell zum aktuellen Titel Blogs, naheliegend, wenn man sich mit Graffiti beschäftigt und anderes schon besetzt ist.

2. Wie bist du zur Fotografie gekommen? Und hast du auch beruflich Berührungspunkte mit der Fotografie?

Ich fotografiere seit meinen (gefühlten) Kindertagen. Von meinem Vater habe ich eine Kamera geschenkt bekommen (Agfa, Kleinbild) und 3 Motive aus meinem ersten Schwarz-Weiß-Film könnt ihr hier sehen. Graffiti als ein wichtiges Motiv habe ich erst spät entdeckt, mit einem neuen Job Ende 1999. Ich reise viel, und fotografiere immer. Eine Kamera habe ich immer dabei, immer. Ich reise auch um zu fotografieren und bin der festen Meinung, dass der Blick durch den Sucher nichts von der Intensität von anderen Orten nimmt, im Gegenteil. Vieles entdecke ich nur deswegen, weil ich auf der Suche nach interessanten Motiven bin, nicht nach den Sehenswürdigkeiten, die in Büchern stehen.

Beruflich habe ich mit Fotografie weniger zu tun. Wenn es jedoch etwas zu dokumentieren gibt, ist es praktisch, dass ich immer eine Kamera dabei habe.

3. Veröffentlichst du deine Beiträge/Foto’s ausschließlich online? Oder nutzt du auch andere Wege der Publikation, z. B. Ausstellungen, Bücher/Bildbände, etc?

Der große Wunschtraum, mit eigenen Bildern Geld zu verdienen, hat sich über die Jahre ausgeträumt, ich bin das Thema aber auch nie intensiver angegangen. Wenn ich während der Zeit meiner Studienwahl über die Fotografie hinaus noch andere künstlerische Ambitionen gehabt hätte, sähe das vielleicht anders aus. Die Vorstellungsmappen für die künstlerischen Studiengänge an den Hochschulen meiner Wahl verlangten immer mehr als Fotos. Einen Bildband habe ich bisher nicht veröffentlicht, habe ich aber vor. Und eine kleine Ausstellung startet evtl. im Februar 2015.

4. Wenn du dir einen Ort auf der Welt zum Leben aussuchen könntest: Wohin würdest du gehen?

Über lange Jahre hatte ich solch einen Ort, den würde ich aber niemandem verraten. Meine vergangenen Reisen habe ich selten alleine bestritten, deshalb haben solche Orte immer mit anderen Menschen und den Erfahrungen zu tun, die ändern sich aber im Laufe der Zeit. Ich kann sagen, dass es keine einsame Insel in der Südsee ist, dort habe ich die Realitäten erlebt. Wenn Geld keine Rolle spielt, ist es ein Apartment in New York City/Manhattan- eine tolle Stadt. Besondere Orte sind aber auch Lamu vor Kenia, Cusco in Peru oder der Torres del Paine in Süd-Chile.

Einige weitere neuere Reisebilder könnt ihr euch bei blickindieferne anschauen.

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