ROA

Graffiti & Street Art in Gent / Belgien

Gent ist aktuell Standort für eine kleine Reise “zwischen den Jahren”. Wir haben es trotz der Widrigkeiten in diesen Zeiten gewagt zu verreisen, Zimmer mit Küche und die Interessen lassen das ganz gut vertreten. Neben Ausflügen nach Oostende zu den Christal Ship Ergebnissen ist auch Gent mit Graffiti & Street Art zugepflastert. Finden kann man das ganze über maps im Internet, z.B. die sehr ausführliche der streetartcities/Gent. Dort sind fast 400 Werke verzeichnet, alle werden wir nicht sehen, ich zeige eine klitzekleine Auswahl. Mit dabei Telme & Miel, Eyes B, Kitsune, Cee Pil, Bue The Warrior, Klaas van der Linden, Roa und viele andere. Hilfreich war auch eine Webseite mit einem kleinen Guide zu 8 wichtigen Murals, das sind hilfreiche Ziele, auf dem Weg kann man dann anderes “mitnehmen”. Nicht vergessen die legale Wand am Hafen, Grindbakken, und einmal dort um den Hafen dort herumlaufen.

Lost in Belgium #04 – Doel

Doel war einer der wichtigsten Gründe für die Reise nach Belgien. Auch wenn es für die dort noch lebenden Menschen sicherlich keine Freude ist, neben ihrem Kampf gegen den Abriss auch noch die Touristen zu ertragen, so ist es doch ein frei zugänglicher Ort. Eine gut befahrener Fahrradweg führt durch Doel, es gibt noch Geschäfte und Leute die im benachbarten Kraftwerk arbeiten. Kurz bevor wir wieder gefahren sind, kam dann noch eine Busladung mit Besuchern. Da wurde es selbst uns dann unheimlich.
Mir bekannt geworden ist der Ort ua. durch die Arbeiten des Künstlers Roa, der mehrere seiner Motive in Doel hinterlassen hat. Leider hat es viele der Graffiti an den Hauswänden mittlerweile zerlegt, denn irgendwann in den letzten Jahren haben die neuen “Besitzer” wohl alles was irgendwie kaputt gemacht werden kann, durch diese hässlichen Metallplatten ersetzt. Das nimmt dem ganzen Ort viel von seinem …. Urbex-Charme.

Und weitere 19 Bilder….

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“Wallcome” Urban Art Festival – Ein Spaziergang durch Schmalkalden (Part 2/2)

Graffiti Schmalkalden
ECB

Die Kleinstadt Schmalkalden in Süd-Thüringen war mir vor dem Wallcome-Urban Art Festival völlig unbekannt. Die neuen Graffiti in der Stadt waren am letzten Wochenende ein guter Grund Schmalkalden einen Besuch abzustatten. In der Touristeninformation (ja, gibt es da wirklich, schließt aber am Samstag wie fast alles andere um 13.00 Uhr) gab es eine der letzten Karten des Festivals, in der die Gemälde grob eingezeichnet sind. “Once upon a time” von Herakut habe ich bereits gezeigt, weitere Künstler mit Bildern im Stadtbild sind Case (der kommt aus Schmalkalden), Tasso, ECB, Andrew Hem, Pixel Pancho, Know Hope, ROA mit seiner Fledermaus und M-City. Außer den in der Karte eingezeichneten Werken sieht man in Schmalkalden weitere Graffiti, inwieweit diese Teile des Festivals sind/waren, weiß ich nicht. Das Selbst-Bildnis von Case im Martin-Luther-Ring war Anlaß für ein interessantes Gespräch mit Nachbarn und ihrer Meinung zu diesem Bild. Wir haben viel über die Geschichte der Stadt erfahren, so bleibt Schmalkalden über die Graffiti hinaus in guter Erinnerung.

Graffiti Schmalkalden
ROA
Graffiti Schmalkalden
Case im Martin-Luther-Ring
Graffiti Schmalkalden
Case im Siechenrasen
Graffiti Schmalkalden
M-City
Graffiti Schmalkalden
Tasso
Graffiti Schmalkalden
Know Hope
Graffiti Schmalkalden
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