Bisher habe ich keine Arbeiten des Künstlers Dome gesehen. Eine neue Arbeit findet sich jetzt an der Wand der Kreativfabrik in Wiesbaden. Das schwarz-weiße Artwork gefällt mir sehr gut. Man merkt, das hier ein Profi am Werk war, der europaweit unterwegs ist. Mehr von ihm auf seiner Webseite – domeone.de.
Am Wochenende sind am Kulturzentrum Schlachthof in Wiesbaden einige Wände neu gestaltet worden. Leider hatte ich selbst keine Gelegenheit während der Veranstaltung zu fotografieren, insgesamt ist eine Wand des alten Schlachthofes gemalt worden (direkt an der Murnaustraße) und die kompette Kreativfabrik. Besonders gut hat mir ein Bild von Dome gefallen, die Bilder gibts aber erst die Tage, es standen heute zu viele Autos davor.
Unter dem Label „Living Walls“ fanden in den letzten Jahren immer wieder Graffiti Events in Offenbach statt. In deren Rahmen wurden große Wände am Kaiserlei-Kreisel und in der Innenstadt (Ringcenter) gestaltet (ua. hier und hier).
Vom 13.09. bis zum 15.09. treffen nun 6 Künstler aus Istanbul auf 9 Graffitikünstler aus dem Rhein-Main-Gebiet. Sie werden zusammen ein 250m² großes Gemälde in der Sandgasse entstehen lassen.
Mit dabei sind aus Istanbul esk reyn, omeria, nukka, dozer, kmr, krys2looper und aus dem Rhein-Main-Gebiet alphajoe, indian, knstfhlr, he, cor, cem, toe, bud und bfree.
Die großen Konzept-Wände unter dem Brückenkopf in Mainz-Kastel zeigen nach wie vor die Bilder des letzten Meeting of Styles vom Juni diesen Jahres (hier, hier, hier und hier). Die kleineren Wände am Ende des Parkplatzes werden aber immer mal wieder neu gestaltet. Heute zwei aktuelle Beispiele von letzten Sonntag.
Noch vor der offiziellen Eröffnung der Schirnaustellung am Mittwoch Abend (03.09.2013, 19.00 Uhr) entstanden die Fotos der letzten drei fehlenden Künstler aus Brasilien. Das Gesicht an der Hauswand in der Niddastraße nähe des Hauptbahnhofes ist von Nunca, die neugestaltete Fassade der Sparkasse in der neuen Mainzer Straße 57 (rotes Gesicht) wurde von Onesto gemalt.
Besonders bunt wurde der Bauzaun KFW-Gebäude-Baustelle in der Bockenheimer Landstraße 102, dafür zeichnet Rimon Guimaraes verantwortlich.
Mittlerweile gibt es für beide Smartphone-Systeme die passende App zum runterladen incl. der Videos über die Künstler. Unbedingt empfehlenswert.
Am nächsten Wochenende findet in Wiesbaden ein neues Festival statt – Urban Disturbance nennt sich das ganze.
Es will an die Tradition des Int. Wall-Street-Meeting anknüpfen, das hier 1997 seinen Anfang nahm und später als Meeting of Styles über die ganze Welt wanderte.
Nun, das altehrwürdige Schlachthofgelände sieht mittlerweile ein bischen anders aus, hunderte Quadratmeter legale Graffitifläche vielen dem Abriss und Umbbau zum Opfer, nun sollen die neuen Wände neue Farbe entdecken.
Dazu werden vom 06.09. bis zum 08.09.2013 verschiedene Aktionen laufen, neben Graffiti-Workshops, Vorträgen und Konzerten werden einige großflächige Wände am Schlachthof und der Kulturfabrik neu gestaltet.
Weitere Infos und das genaue Programm gibt es auf der Webseite des Kontext Wiesbaden.
Die Wand an der Murnaustraße kündigt die Veranstaltung an:
Nachdem ich bereits am Wochenende die Künstler Fefe Talavera, Herbert Baglione und Speto mit ihren Arbeiten in Frankfurt vorgestellt habe, zeige ich heute die Werke weiterer Teilnehmer der Street-Art Brazil Ausstellung. Einige Arbeiten konnten wir uns während des Rundgangs nicht anschauen, da die Werke aber alle länger im Stadtbild zu sehen sind, werde ich sie nachreichen.
Wer sich genauer über alle Künstler informieren möchte, kann das in kurzen Portrait-Videos zur Austellung auf youtube machen. Weitere Infos und einen Plan zur Veranstaltung gibt es natürlich in der Schirn. Eine Beschreibung der Ausstellung mit Fazit auf Die Kollektive Offensive und Bilder des bemalten U-Bahn-Zugs auf mainstyle.org.
Und los gehts….
Tinho thematisiert mit seinen Bildern das Schicksal vieler entführter Kinder in Brasilien in den 90er Jahren. Zu sehen am alten Polizeipräsidium zwischen Hauptbahnhof und Messe.