Lost in Belgium #05 – Glass

Der Besuch war im nachhinein mehr als skurril. Verlassene Lagerhallen, Werkstätten, teilweise offen, teilweise verschlossen. Irgendwo noch ein Gebäude, das genutzt wurde.
Wieder draußen und auf der Suche nach einem Kaffee dann auf der anderen Seite des Geländes ein Eingang, Betrieb, viele Menschen, Tag der offenen Tür. Werkstattbesichtigung, nur wenige Meter entfernt von den Räumen, die wir noch mit Herzklopfen eine Stunde zuvor erkundet haben.

Lost in Belgium #04 – Doel

Doel war einer der wichtigsten Gründe für die Reise nach Belgien. Auch wenn es für die dort noch lebenden Menschen sicherlich keine Freude ist, neben ihrem Kampf gegen den Abriss auch noch die Touristen zu ertragen, so ist es doch ein frei zugänglicher Ort. Eine gut befahrener Fahrradweg führt durch Doel, es gibt noch Geschäfte und Leute die im benachbarten Kraftwerk arbeiten. Kurz bevor wir wieder gefahren sind, kam dann noch eine Busladung mit Besuchern. Da wurde es selbst uns dann unheimlich.
Mir bekannt geworden ist der Ort ua. durch die Arbeiten des Künstlers Roa, der mehrere seiner Motive in Doel hinterlassen hat. Leider hat es viele der Graffiti an den Hauswänden mittlerweile zerlegt, denn irgendwann in den letzten Jahren haben die neuen “Besitzer” wohl alles was irgendwie kaputt gemacht werden kann, durch diese hässlichen Metallplatten ersetzt. Das nimmt dem ganzen Ort viel von seinem …. Urbex-Charme.

Und weitere 19 Bilder….

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Lost in Belgium #03 – Cooling Tower

Mit den Bildern, den Ergebnissen, bin ich weniger zufrieden. Allerdings war der Turm selbst ein Abenteuer. Die Tür war zu, der Zugang dann doch möglich. Und eine Überwindung der inneren Art. Drinnen, oben, war ich ohne Stativ und mit 2 Festbrennweiten unterwegs, zeitlich eingeschränkt. Vielleicht haben mir auch etwas die Ideen gefehlt, denn wenn ich mir die Bilder im Netz anschaue, wäre wohl ein cooles Selfie mit Atemmaske eine gute Idee gewesen.
Aber… halt nicht mein Ding.


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Lost in Belgium #02 – Green & red


Die Tür stand tatsächlich auf, mitten in der Stadt. Keine anderen Fotograf*innen vor Ort. Ruhe. Und ein sehr beeindruckendes Atrium mit Treppenhaus.

Lost in Belgium #01 – Alone in the dark

Erstmalig war ich in Belgien unterwegs um dort Lost Places und die dazugehörigen Graffiti zu fotografieren. Bilder von dort sind mir in den letzten Jahren oft begegnet, etwas Recherche und Hilfe von Blogger-Kollegen hat uns dann ein sehr spannendes und abwechslungsreiches langes Wochenende beschert. Nicht alles was man im Netz findet, gibt es auch noch im realen Leben, aber das was es gibt, unterscheidet sich doch beträchtlich von dem, was ich aus Deutschland kenne. Und wir haben keine der vielen Herrenhäuser gesehen, die durch ihre Atmosphäre bestechen.
Die Beiträge aus Belgien werde ich nicht am Stück zeigen, sondern immer wieder ins normale Beitragsprogramm einstreuen.
Beginnen möchte ich mit dem letzten Erlebnis eines langen Urbex-Tages in einer was Lost Places angeht super-krassen Stadt. Hier eine Metrolinie, gebaut, fertig, nie in Betrieb genommen. Ohne Taschenlampe nicht machbar, zu mindestens auf dem kleinen Abschnitt den wir kurz vor der realen Dunkelheit draußen durchlaufen sind. Das Titel-gebende Bild, irgendwo in der Dunkelheit, hat mich sehr beeindruckt.


Antwerpen / Belgien – Legal Wall im Park Spoor Nord / Noorderlaan

Graffiti und Streetart AntwerpenEines meiner absoluten Lieblingsbilder mit einem Graffiti- Motiv in diesem Jahr ist die Frau in grün, die habe ich in Antwerpen fotografiert. Wer meine Facebook- oder tumblr-Seite besucht hat, ist ihr schon begegnet. Im Februar war ich für ein paar Tage in Brüssel, Graffitibilder am Neerpedepark habe ich bereits hier und hier gezeigt.

Von Brüssel sind es mit dem Zug nur 45 Minuten nach Antwerpen, die Stadt lässt sich gut mit einem Aufenthalt von Brüssel verbinden. Neben Stadtbesichtigung und für mich obligatorischem Rundgang über den Schoonselhof-Friedhof im Süden (Wikipedia nennt ihr den Père Lachaise von Antwerpen) reichte die Zeit noch für eine Hall im Norden der Innenstadt. Gefunden habe ich den Ort über die Legal Walls Karte, die Hall besteht eigentlich aus Stützpfeilern des Noorderlaan, dementsprechend sehen die Motive aus. Ob die Pfeiler/Wände wirklich immer legal freigegeben sind, weiß ich nicht, die Qualität der Sachen spricht auch für eine Projektwand. Bei meinem Besuch waren keine Writer vor Ort. Es gab in jedem Fall viel zu entdecken, die Lichtverhältnisse zum fotografieren waren durch die Kontraste aber nur suboptimal (28 Bilder).

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Brüssel – Graffiti & Streetart am Bahnhof Gare Chapelle

Graffiti und Streetart BrüsselDie letzten Tage habe ich in Brüssel und Antwerpen verbracht. Es gibt dort an den Stadträndern einige schöne Spots um Graffiti zu fotografieren. Die Bilder werde ich in den nächsten Tagen posten. Die heutigen Bilder jedoch habe ich bei einem ersten Spaziergang durch die City fotografiert. Rund um den stillgelegten Bahnhof Gare Chapelle sind die Wände des Bahndamms und 2 Unterführungen voll von interessanten Werken.

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