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Wiesbaden

Wiesbaden – 4 Bilder

Der Schlachthof ist mittlerweile eingezäunt, die Flächen für Graffiti werden immer weniger. Das erste Bild kann noch an der Wand an der Kreativfabrik betrachtet werden, das nächste an der Mauer des ESWE Geländes. Hier scheint ein Projekt gelaufen zu sein, sieht nicht nach einer neuen legalen Wand aus. Und die letzten beiden Bilder an der mittleren Unterführung an der Tannhäuser Straße.

Graffiti Schlachthof WiesbadenGraffiti an der Mauer zur ESWE in WiesbadenGrafftiti Wiesbaden Tannhäuser StraßeGrafftiti Wiesbaden Tannhäuser StraßeDie Wand habe ich nicht in seiner ganzen Größe fotografiert, das Bild hier ist ein Teil der Mitte. Die Wand ist echt gut und immer noch aktuell, bin gestern dran vorbei gefahren…

Graffiti in Wiesbaden – 4 Bilder vom Brückenkopf Mainz-Kastel

Der Frühling ist angekommen, ich beginne mich auf das diesjährige Meeting of Styles zu freuen. Und bin überrascht wie viel Neues in diesem Jahr in Mainz-Kastel zu sehen ist. In den letzten Jahren überdauerten die meisten Bilder vom Meeting of Styles bis zum nächsten Jahr, dies ist mittlerweile anders. Ich schätze, das liegt an den wenigen legalen Flächen, die auf dem Schlachthofgelände übriggeblieben sind.

Graffiti Mainz-Kastel

Graffiti Mainz-Kastel

Graffiti Mainz-Kastel

Graffiti Mainz-Kastel

Denkmal – Verladerampe am Schlachthof Wiesbaden

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Ende August 1942 begann die letzte große Deportation jüdischer Bürger in Wiesbaden. 355 Alte und Gebrechliche mussten sich zum Abtransport in der Synagoge in der Friedrichstraße einfinden. Am 1. September führte ihr Weg über die Bahnhofstraße zum Schlachthof, wo an der Viehrampe ein Zug der Reichsbahn bereitstand. Das Graffiti an der mittlerweile zerstörten Verladerampe erinnert in Wiesbaden an diese Tat.
In der 1999 von der Fachhochschule Wiesbaden herausgegebenen Broschüre „Gedenken und erinnern – braucht Wiesbaden ein Mahnmal?“ heißt es: „Erhaltung und behutsame Restaurierung mit dem Ziel einer Annäherung an den ursprünglichen Zustand sowie die Sichtbarmachung seiner Funktion als Deportationsschauplatz sollten selbstverständlich sein, um die öffentliche Erinnerung an die Naziverbrechen zu einem festen Bestandteil der politischen Kultur unseres Landes werden zu lassen.“