Graffiti-Projekt an der Schwanheimer Brücke
Anfang des Jahres 2014 bin ich über einen Artikel in der Frankfurter Neue Presse auf ein Graffiti Projekt in Schwanheim aufmerksam geworden. Beauftragt vom Straßenbauamt und durchgeführt von Stefan Moor vom Jugendladen Bornheim gestalteten mehrere Künstler die Fußgängerunterführung der Schwanheimer Brücke mit eigenen Motiven und Motiven aus der Schwanheimer Geschichte. Geschützt wurden die Gemälde während der Entstehung durch Bauzäune und Abdeckplanen, diese wurden kurz vor Sylvester von irgendwelchen Idioten angezündet. Bei meinem ersten Besuch im Februar sah es dort auch dementsprechend chaotisch aus, viele Motive waren ziemlich ramponiert, überall klebten noch die verbrannten und geschmolzenen Überreste der Planen. Mittlerweile sind die Überreste so gut wie möglich entfernt, die Bauzäune verschwunden und die Bilder fertiggestellt worden. Die Motive stammen unter anderem von Cor, Case und der Naxosbande. Am Anfang des Posts die aktuellen Bilder, am Ende die Fotos vom Februar.
Frankfurt – Ein weiterer Mönch von Jens ShoShin am Ratswegkreisel (Part 20)
Die Mönche haben es mir angetan, ich freue mich jedesmal aufs Neue, wenn ich einen entdecke. Lange Zeit waren derer zwei am Ratswegkreisel zu sehen. Einer ist nun übermalt worden, dafür hat der Künstler einen weiteren gemalt. Schön.
Weitere Infos findet ihr auf dem tumblr von Jens ShoShin, meine kleine Sammlung mit mittlerweile 18 Mönchen hier.
Pusteblume, Wassertropfen und ein Nebelbild
Bereits im November zog es mich an einem frühen Sonntag Morgen auf den Berg, der liegt bei mir um die Ecke und ist in 5 Minuten bestiegen – nichts sensationelles also. Im Dunkeln bin ich aufgebrochen, es war kalt, eine große Überwindung und einen Sonnenaufgang wollte ich fotografieren. Sonne sah ich an diesem Morgen nicht, konnte mich aber von den Makrofähigkeiten meines Allround-Objektivs überzeugen (Olympus E-M1 & Zuiko 1:2,8/12-40mm).
Blu Mural in Berlin-Kreuzberg wurde schwarz übermalt
Warum mich das hier in Hessen interessiert? Ich war selbst schon einige male in Berlin und habe dort viel gesehen, gearbeitet, bin am frühen Morgen durch Kreuzberg gejoggt und habe, wie viele andere auch, die Murals von Blu gesehen und fotografiert. Sie waren eine feste Größe in Kreuzberg und weit über die Grenzen von Berlin bekannt. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag wurden sie schwarz übermalt. Das sieht dort jetzt ziemlich deprimierend aus. Gründe? Der Künstler selbst (das Mural ist 2007 entstanden) hat die Aktion abgesegnet, wohl um auf die Veränderungen im Stadtteil hinzuweisen und einer Kommerzialisierung seiner Bilder vorzubeugen.
Die nächsten beiden Fotos sind ausnahmsweise mal nicht von mir. Alle anderen habe ich 2009 und 2011 auf dem Gelände fotografiert.
Weitere Infos zu der Aktion gibt es unter anderem bei den Blogrebellen, Polysingularity und Urbanite.
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Ruheorte – Unruhige Zeiten für das ehemalige Heizkraftwerk in Frankfurts Norden
Durch Zufall bin ich Ende September auf einer Fahrradtour von Bad Vilbel in die Frankfurter City an dem ehemaligen Heizkraftwerk an der Friedberger Landstraße vorbei gekommen. Da mich solche Orte immer magisch anziehen, habe ich ein paar Fotos gemacht und bin dann wieder meiner Wege gezogen. Inspiriert durch die neueren Bilder von Ende November auf Ostendfaxpost habe ich mich nochmal dorthin aufgemacht und die Ruine fotografiert. Lange dauert es nicht mehr, dann ist das Bauwerk Geschichte. Bis dahin sieht es dort aus wie auf einem Kriegsschauplatz.
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