Auch im Winter geht es im Frankfurter Osten weiter mit der Kunst. Am Ratswegkreisel wurde wieder gemalt, es sind einige schöne Sachen entstanden. Neben zwei Close-Ups (oben) zeige ich 5 Panoramen (draufklicken, 2000 Pixel Breite) und mehr. Alle ca. 70 Bilder wie immer im Dosenkunst-Flickr-Ordner, für 2017 gibt es für die Hall am Ratswegkreisel einen neuen.
Am geschwollen ausgedrückten Titel dieses Beitrages könnt ihr schon erahnen, welche Probleme mir solche Beiträge mittlerweile bereiten. Lange habe ich keine vollständigen Beiträge über meine besuchten alten Fabriken, Anwesen, Krankenhäuser usw. gezeigt, viele Bilderserien schreien sozusagen nach erklärenden Worten. Die Bilder damit zu ergänzen, ist aber schwierig, wenn man den genauen Ort eigentlich nicht nennen darf, will, sollte. Die ganzen Emotionen, die mit den Fotoaktionen verbunden sind, kann ich sowieso nicht in adäquate Worte fassen, sonst wäre ich wohl Schriftsteller geworden. Die Bilder heute zeigen eine Halle, in der viele, viele Jahre Autos vom Band gelaufen sind, kurz nach der Wiedervereinigung war Schluss damit, das Gelände wurde von einem Investor aufgekauft und vergammelt nun. An diesem Ort ist nichts heimlich oder mysteriös, er liegt mitten in der Stadt, die „Begehung“ erwies sich als relativ einfach. Gegen Ende, und ja, nachdem wir einige echt gefährliche Passagen überbrückt hatten, tauchten in einer Halle ein paar Kinder auf, ja, Kinder, keine Jugendlichen, die sind aber abgezogen, nachdem sie uns gesehen haben. Normalerweise bin ich es ja, der sich bei solchen „Zusammenstößen“ ruhig zurückzieht. Lost Places als Kinderspielplatz. Hätte nicht gedacht, dass ich mir jemals wünschen würde, das solch ein Ort besser gesichert wird. Weitere Galerien von Ruheorten bzw. Lost Places findet ihr auf meiner Spezialseite zum Thema mit Verlinkung aller Beiträge.
Nach den vielen ostdeutschen Städten im letzten Sommer mit ihren sehr reizvollen Innenstädten, ihren Kunstprojekten und den Überbleibseln der ehemaligen DDR Architektur hat es mich kurz vor dem Jahreswechsel nach Eisenach gezogen. Keine Stadt, in der man länger als 2 Tage bleiben muss, 2 unkonventionelle Tage kann der geneigte Wander- und Urbexfreund allerdings füllen. Zum normalen Programm gehört die Drachenschlucht und die Wartburg, der Rest den alten Gebäuden. Diese Bilder gibt es geballt irgendwann, heute möchte ich euch einen Mix aus allem möglichen zeigen (20 Bilder). Leider ist die Stadt in Sachen Graffiti Entwicklungsland, vielleicht sind die Künstler alle nach Erfurt umgezogen.
My submission for Weekly Photo Challenge: Resilient.
Sehr kurzfristig haben wir uns an Sylvester aufgemacht um ein paar Bilder vom Feuerwerk zu machen. Frankfurt mit seiner Skyline und Main bieten sich da natürlich an, allerdings hatte ich keine Lust auf eine weitere Session auf der Flößerbrücke und bei Eiseskälte. Deswegen waren wir in Offenbach am Hafen, der obere Molenpark im Hafengebiet mit seiner neuen Architektur bietet sich als Hintergrund für ein paar Feuerwerkskörper an. Meine Bilder vom Kriegsgebiet auf dem Lande von vor 2 Jahren erreichen die Motive nicht, im nächsten Jahr weiß ich dann besser Bescheid wo und wann ich die Kamera aufbauen sollte. Die Bilder sind wieder mit meiner Olympus EM1 und Live Composit-Funktion entstanden. Meines Wissens bekommt das immer noch keine andere Marke so hin, meine ungleich teurere Sony kann das auf jeden Fall so nicht. Euch allen ein schönes neues Jahr. Ich freue mich auf eure Bilder und Texte….