Leider habe ich wohl nicht alle Motive der EWS Crew erwischt, vielleicht waren die Motive auch bereits übermalt. Das Gesicht ist von Wired to the moon, die Eule von Owly, der Orange-schwarze Schriftzug von Irie und das gelbe von Toes. Danke an Lars für die Infos.
Eigentlich war ich ja mit meiner kleinen Beitragreihe mit Kunst aus Paris durch, die Werke von C+S wollte ich euch aber nicht vorenthalten. In den einzelnen Beiträgen wären sie ein wenig untergegangen. Die Klebearbeiten aus Briefmarken und jeweils einer Frauenschablone waren mir neu, in den letzten Jahren habe ich in Paris nichts dergleichen gefunden. Dafür sind die Arbeiten in allen Stadtteilen in denen wir unterwegs waren zu finden. Die Briefmarken sind nicht direkt auf die Wände geklebt, von unten werden sie von einem Papier zusammengehalten, was man nur bei genauem hinschauen erkennen kann. Also alles zuhause vorbereitet. Eine Webseite habe ich nicht gefunden, aber C+S bei Instagram.
Es macht immer noch viel Freude in Mainz neue traurige Mädchen zu suchen und dann auch zu finden. Lange war ich dort nicht mehr unterwegs, umso schöner die Ergebnisse. Klebemonster auf der Rückseite der Verkehrsschilder findet man auch immer seltener, eines ist es dann doch geworden. Wer sich dafür interessiert: Zu den traurigen Mädchen und den Klebemonstern gibt es einige Beiträge hier im Blog.
Der Hof hinter der Naxoshalle liegt immer auf meiner Route, wenn ich in der City in Sachen Graffiti unterwegs bin. Ein Besuch dort lohnt in jedem Fall.
Da ist einiges zusammen gekommen in den letzten Jahren, immer wieder neue Motive kann man an der größen legalen Wand in Frankfurt fotografieren. Da sich mittlerweile Bilder von Dezember bis März angesammelt haben, hier einige mehr als sonst. Für die Hardcore-Schauer.
Der Titel des Beitrags ist etwas missverständlich, wir haben nähmlich nicht den kompletten Bezirk gesehen. Nach dem Rundgang durch das Butte aux Cailles sind wir über kleine Umwege bis zur Kunstgalerie Le Lavo//matik gelaufen, unterwegs gab es in einem Hochhausviertel einige Murals zu fotografieren, unter anderem das von Okuda. Den ganzen Teil des 13. westlich der François-Mitterrand Library haben wir ausgelassen (aber bereits vor 2 Jahren gesehen). Dort findet ihr ua. das Mural von Inti. Bleibt gesund.
Ein sehr umfangreicher Beitrag von Heike auf ihrem Blog streetartgallery.eu über Graffiti und Street Art in Paris hat vor ein paar Wochen die Sehnsucht geweckt mich selbst wieder auf die Suche zu begeben. 2 Urlaubstage, Freitag bis Montag, mit dem ICE ganz früh zum Gare de L’Est, 10.00 Uhr dort, direkt ins Hotel und los ging es. Kein Eiffelturm, kein Louvre oder Notre Dame, nur laufen und fotografieren, das sollte es sein. In 4 Tagen sind 4 Spaziergänge möglich, vieles habe ich bereits gesehen vor 2 Jahren, das waren dann leider nicht die absoluten Hightlights. So viel tut sich dort auch nicht, alles braucht seine Zeit. Diese Erfahrung hatte ich bereits vor ein paar Jahren in London gemacht, einfach nur die alten Spot erneut anlaufen reicht manchmal einfach nicht aus. Aber, Paris ist so groß, das wir vieles neu erkundet haben, insbesondere im 13. Arrondissement in der Nachbarschaft der Butte aux Cailles wurden wir vielfach fündig. Schön. Allerdings auch dort und so nicht vor zwei Jahren in Erinnerung: Die Hausbesitzer reinigen ganze Straßenzüge von Schmierereien aber auch wunderschöner Street Art, man kann den Künstlern nur genug Eifer wünschen um freie Wände neu zu nutzen. Beginnen möchte ich mit dem ersten Tag und einigen Motiven aus der City, heißt in Paris alles zwischen Gare de L’Est und der Seine, 2. Arrondissement.