11 Fragen, ein Award und ein paar Gedanken zu mir selbst

liebster1Vielen Dank an Katja und ihren Blog Katja’s Welt durch den Sucher! für die Nominierung, es ist einer der kleinen und persönlichen Foto-Blogs, die ich in den letzten Wochen auf Neuen Wegen durch die WordPress-Community entdeckt habe und bei dem ich mich seither auf neue Artikel/Bilder freue und gerne im Archiv stöbere.

Liebster Award – was soll das? Die Grundidee ist es wohl, etwas mehr von dem nominierten Blogger zu erfahren, sich zu vernetzen und gegenseitig bekannter zu machen. Entdecke ich einen neuen Blog, schaue ich mir ein paar Beiträge an, gefallen sie mir ist der nächste Klick meist die About-Seite. Ich möchte etwas erfahren über die Person, die dahintersteckt und damit ihre Bilder(geschichten) in den richtigen Kontext rücken.

Insofern eine tolle Sache, bei anderen zu mindestens? Ich selbst empfinde es immer ein bisschen wie eine Gratwanderung, zwischen “zu persönlich” bzw. “was verrate ich von mir fremden Menschen im Internet” und “den Menschen finde ich aber interessant, was macht der eigentlich so im richtigen Leben…”. Deswegen habe ich lange überlegt, ob ich die Fragen von Katja beantworten soll, habe ich, werde aber keine anderen Blogs nominieren. Aber ich werde demnächst einen Post veröffentlichen, in dem ich mir wichtige, interessante Seiten verlinke und den ich auch ausbauen möchte.

Die Spielregeln des Liebster Award lauten dann auch (1.) Verlinke die Person, die Dich nominiert hat, (2.) Beantworte 11 Fragen, die Dir vom Blogger der Dich nominiert hat, gestellt wurden, (3.) Nominiere (max. 11) weitere Blogger, die nicht mehr als 1000 Facebook-Follower haben, (4.) Stell 11 Fragen an Deine Nominierten und (5.) Informiere Deine Nominierten über diesen Post. Ab Punkt (3.) bin ich mal Spielverderber.

Jetzt mein Versuch Antworten zu finden:

1. Seit wann bloggst du und warum? Und wie ist der Name deines Blogs entstanden?

Seit meinen längeren Reisen in die Welt Ende der 90er Jahre (Südamerika, Australien & Neuseeland, Asien) bin ich auf der Suche nach einer Möglichkeit, Bilder anderen zu präsentieren. Ich habe mit verschiedenen Homepageprojekten begonnen, als diese dann zu unflexibel wurden, bin ich auf die Blogging-Welt aufmerksam geworden. Vor allem der Austausch mit gleichgesinnten, die Community, die Möglichkeit andere Leute mit tollen Ideen zu finden, reizt mich daran bis heute. Und da ich aus dem sozialen Bereich komme und über die Graffiti-Fotografie auch zeigen möchte, welche Möglichkeiten und Wände diese Jugendkultur zur Verfügung stellt, habe ich Mitte 2010 mit dosenkunst begonnen.
Naja, ein bisschen Brainstorming mit passenden Begriffen führte dann schnell zum aktuellen Titel Blogs, naheliegend, wenn man sich mit Graffiti beschäftigt und anderes schon besetzt ist.

2. Wie bist du zur Fotografie gekommen? Und hast du auch beruflich Berührungspunkte mit der Fotografie?

Ich fotografiere seit meinen (gefühlten) Kindertagen. Von meinem Vater habe ich eine Kamera geschenkt bekommen (Agfa, Kleinbild) und 3 Motive aus meinem ersten Schwarz-Weiß-Film könnt ihr hier sehen. Graffiti als ein wichtiges Motiv habe ich erst spät entdeckt, mit einem neuen Job Ende 1999. Ich reise viel, und fotografiere immer. Eine Kamera habe ich immer dabei, immer. Ich reise auch um zu fotografieren und bin der festen Meinung, dass der Blick durch den Sucher nichts von der Intensität von anderen Orten nimmt, im Gegenteil. Vieles entdecke ich nur deswegen, weil ich auf der Suche nach interessanten Motiven bin, nicht nach den Sehenswürdigkeiten, die in Büchern stehen.

Beruflich habe ich mit Fotografie weniger zu tun. Wenn es jedoch etwas zu dokumentieren gibt, ist es praktisch, dass ich immer eine Kamera dabei habe.

3. Veröffentlichst du deine Beiträge/Foto’s ausschließlich online? Oder nutzt du auch andere Wege der Publikation, z. B. Ausstellungen, Bücher/Bildbände, etc?

Der große Wunschtraum, mit eigenen Bildern Geld zu verdienen, hat sich über die Jahre ausgeträumt, ich bin das Thema aber auch nie intensiver angegangen. Wenn ich während der Zeit meiner Studienwahl über die Fotografie hinaus noch andere künstlerische Ambitionen gehabt hätte, sähe das vielleicht anders aus. Die Vorstellungsmappen für die künstlerischen Studiengänge an den Hochschulen meiner Wahl verlangten immer mehr als Fotos. Einen Bildband habe ich bisher nicht veröffentlicht, habe ich aber vor. Und eine kleine Ausstellung startet evtl. im Februar 2015.

4. Wenn du dir einen Ort auf der Welt zum Leben aussuchen könntest: Wohin würdest du gehen?

Über lange Jahre hatte ich solch einen Ort, den würde ich aber niemandem verraten. Meine vergangenen Reisen habe ich selten alleine bestritten, deshalb haben solche Orte immer mit anderen Menschen und den Erfahrungen zu tun, die ändern sich aber im Laufe der Zeit. Ich kann sagen, dass es keine einsame Insel in der Südsee ist, dort habe ich die Realitäten erlebt. Wenn Geld keine Rolle spielt, ist es ein Apartment in New York City/Manhattan- eine tolle Stadt. Besondere Orte sind aber auch Lamu vor Kenia, Cusco in Peru oder der Torres del Paine in Süd-Chile.

Einige weitere neuere Reisebilder könnt ihr euch bei blickindieferne anschauen.

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