Kolumbien Rundreise – Erfahrungen, Gründe und Tipps für 24 Tage Kolumbien

Vielleicht vorneweg um was es geht, einleitende Worte sozusagen. Nach meinen ersten Bildern aus Kolumbien haben einige Leser geschrieben, dass sie sich über weitere Erfahrungen und Berichte freuen würden. Einige Beiträge mit Bildern gab es ja bereits im letzten Jahr, ansonsten bin ich ja kein Freund der vielen Worte, auch kein klassischer Reiseblogger. Fotografie ist mein Leben. Trotzdem gibt es hier etwas ausführlicher Erfahrungen aus 24 Tagen Kolumbien, wer noch weitere Fragen hat, schreibt mir, ich antworte gerne. Alle Fotos hier im Beitrag habe ich bisher nicht gezeigt.

Warum nach Kolumbien?

Mein Wunsch nach 3 längeren Reisen in die USA auch mal wieder andere fernere Teile der Welt zu besuchen war sehr groß. Einige asiatische Länder, Kenia & Tansania, Australien und Europa habe ich bereist. Südamerika kenne ich aus der Vergangenheit und habe damals in 4 Monaten viel von Chile, Peru, Bolivien und Brasilien entdeckt. Wiederholt habe ich in alten Fotos von damals gekramt und viele tolle Erinnerungen hervorgeholt. Darunter z.B. ein Eisenbahnfriedhof in Bolivien, von dem es in meinem Archiv nur 5 brauchbare Fotos gibt. Nun, alte Erinnerungen & Erfahrungen auffrischen die man in den 20ern oder 30ern zum ersten Mal gemacht hat, gelingt selten und führt zu Enttäuschungen, deswegen ein anderes Land. Da Venezuela aktuell ein “No Go” ist und mir Nordbrasilien schon damals als Fotograf zu gefährlich erschien, fiel meine Wahl auf Kolumbien.

Allgemeines zur Reise:

Nährere Infos habe ich mir im Vorfeld über den Lonley Planet Reiseführer angelesen und einen guten Reisebericht online gefunden, zu empfehlen: viel-unterwegs.de/Kolumbien. Es gibt 2 Reiseführer die umfangreich sind, neben dem Lonley Planet den von Reise Know How. Der Lonley Planet war insgesamt hilfreich, aber für Orte wie Minca im Hinterland von Santa Marta hätte ich mir mehr Infos gewünscht. Das hätte unsere Reiseroute beeinflusst.

Weiterlesen

Athen & Peloponnes – Ansichten (Part 1/5)

Unabhängig von meiner Graffiti-Leidenschaft zeige ich hier immer mal wieder Bilder meiner Reisen. Deshalb habe ich heute einige Ansichten meiner letzten Tour in Richtung Athen und einmal um den Peloponnes. Hauptziel und Grund für diese Reise waren die bedeutenden Antiken Locations in Athen, Delphi, Olympia und Epidaurus. Sparta und Mykene mußten wir leider auslassen. Wie immer habe ich aber versucht fotografisch alle meine Interessensgebiete abzudecken, einen Querschnitt zeigen die Bilder, darunter natürlich auch Graffiti, Lost Places, Märkte usw. (22 Bilder).

Weiterlesen

Unterwegs in Kolumbien 2017 (Part 08) – Bogota Nationalbibliothek

Es gibt eine weitere Bilderserie, die ich in Kolumbien fotografiert habe und die ich euch gerne zeigen möchte.
Mittlerweile bin ich wieder zrück in Deutschland und versuche mich an das Leben hier zu gewöhnen. Die Eindrück aus Kolumbien bleiben, auch dafür eignet sich die lange Beschäftigung mit seinen Bilder nach einer Reise sehr gut.
An der Nationalbibliothe waren wir das erste Mal während des Nationalfeiertages, zu Beginn der Reise, da war das Gebäude geschlossen. Am letzten Tag in Bogota kurz vor dem Rückflug passte es dann aber. Leider konnten wir ohne Ausweis keine Räume mit Büchern besichtigen, Lesesäle mag ich ja besonders gerne. Aber das Treppenhaus mit seinen neuen Graffiti (ausgerechnet) hat dafür mehr als entschädigt.

Die 3 Murals in der Eingangshalle der Kolumbianischen Nationalbibliothek in Bogota haben Gaiastreetart und Guache Art gemalt und zeigen Motive aus dem Buch “Hundert Jahre Einsamkeit” von Gabriel Garcia Marquez.

gaiastreetart: Blessed to have the opportunity to collaborate with @guache_art inside la Biblioteca Nacional de Colombia @biblionalcolombia to reinterpret ‘ Cien Años de Soledad ‘ by Gabriel Garcia Marquez. The project is sponsored by the Centro Colombo Americano @colombobogota and the US State Department. The three murals, entitled ‘Espejismos de Modernidad’ / ‘ the Illusion of Modernity ‘, is an attempt to extend the logic of the book, exploring the double bind of representation, liberalism and technology.

Das Panorama in der Bilderserie habe ich ausnahmsweise mal nicht beschnitten, es würde zu viel Inhalt verloren gehen.

Der Mensch auf der Treppe bin ich. Ha.

Weiterlesen

Unterwegs in Kolumbien 2017 (Part 06) – Comuna 13 in Medellin

Von Medellin wußte ich vor meiner Reise nur wenig, das wenige hat mit Mord, Kriminalität und Pablo Escobar zu tun. Angekommen über zeugt die Stadt sofort, so anders als alle anderen Orte, die ich bisher in Kolumbien gesehen habe. Ein gute Beispiel dafür ist die Kommune 13, von der nicht in meinem Lonley Planet Reiseführer steht, an der man hier also Tourist aber nicht vorbei kommt. Zumal als Graffiti-Begeisterter Fotograf. Die ehemalige Favela, ehemaliger Rückzugsort von Auftragskillern von Pablo Escobar, seine Heimat sozusagen, hat sich in den letzten Jahren zu einem Touristenmagneten entwickelt. Gute Stadtentwicklung, von der man auch in Deutschland noch lernen kann. Rolltreppen die in die Hügel führen, eine Metro, die arme Menschen aus den Favelas zu ihren Arbeitsplätzen bringen, sogar Seilbahnen als Massentransportmittel, das im normalen Fahrpreis mit drin ist. Und speziell in der Kommune 13, einstmals mit über 1000 Toten im Jahr ein No-Go Barrio für alle Menschen die dort nicht wohnten, kann der geneigte reiche Fotograf ohne Angst seine Graffiti-Bilder machen, seine Cola trinken und die sensationelle Aussicht genießen.
Einiges habe ich über das Barrio gelesen, eine gute Zusammenfassung findet ihr im Artikel im Deutschlandfunk. Die Situation nach dem Bau der Rolltreppen gibt ein FAZ Artikel – Das Wunder der Comuna 13 gut wieder, etwas aktueller und kritischer ist der Bericht der TAZ – Kolumbiens Vorzeigemetropole Medellín – Unter dem Deckmantel der Innovation.

Meine 20 Bilder sind in der Comuna 13 entstanden, ich war 2mal dort. Ein weiterer Bericht über die Entstehung eines Graffito folgt.

Weiterlesen

Unterwegs in Kolumbien 2017 (Part 04) – Santa Marta

Santa Marta liegt an der Karibik, von der Stadt hatte ich vor der Reise nie gehört. Chaotisch, heiß, laut, authentisch. Viel Trubel, Höhepunkt war das Marktviertel mit seinen Fotomöglickheiten. 12 Bilder.

Weiterlesen

Kolumbien (Part 03) – Blaugelbe Sitzbank in San Gil mit Aussichten nach unten und oben (39)

Eine kurze Erklärung vorne weg. Dies ist mein dritter Beitrag aus Kolumbien und Teil meiner Serie über Sitzgelegenheiten und ihre Aussichten. Deswegen die 39 hinten dran. Ah ja….
San Gil in Santander, 7 Stunden nördlich von Bogota in den Bergen, ist 2. Station unserer Rundreise. Kein Graffiti hier, deswegen gibt es anderes zu entdecken.
Die Straßen sind hier teilweise sehr steil, die Sitzbank lag leider hinter einem verschlossenen Gitter, doch auch die Treppen davor luden zum verweilen ein. Eine spannende Stadt, viel Outdoor-Aktivitäten, Ausflugsmöchlichkeiten….

Unterwegs in Kolumbien 2017 – Graffiti in Bogota (Part 02)

Mittlerweile bin ich weiter gezogen, es gibt aber noch einige Graffiti-Motive aus Bogota, die ich euch zeigen möchte. Weitere Beiträge folgen….
Alle Motive der sind rund um den Cemeterio Central (Zentralfriedhof) und der Calle 26 (eine der Hauptstraßen vom Flughafen in die City) entstanden.

Weiterlesen