Lost in Belgium #04 – Doel

Doel war einer der wichtigsten Gründe für die Reise nach Belgien. Auch wenn es für die dort noch lebenden Menschen sicherlich keine Freude ist, neben ihrem Kampf gegen den Abriss auch noch die Touristen zu ertragen, so ist es doch ein frei zugänglicher Ort. Eine gut befahrener Fahrradweg führt durch Doel, es gibt noch Geschäfte und Leute die im benachbarten Kraftwerk arbeiten. Kurz bevor wir wieder gefahren sind, kam dann noch eine Busladung mit Besuchern. Da wurde es selbst uns dann unheimlich.
Mir bekannt geworden ist der Ort ua. durch die Arbeiten des Künstlers Roa, der mehrere seiner Motive in Doel hinterlassen hat. Leider hat es viele der Graffiti an den Hauswänden mittlerweile zerlegt, denn irgendwann in den letzten Jahren haben die neuen “Besitzer” wohl alles was irgendwie kaputt gemacht werden kann, durch diese hässlichen Metallplatten ersetzt. Das nimmt dem ganzen Ort viel von seinem …. Urbex-Charme.

Und weitere 19 Bilder….

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Favorit – Graffiti in Beelitz – RIP WPC

Etwas traurig muss auch ich zur Kenntnis nehmen, dass die WordPress Weekly Photo Challenge beendet ist. Dies wird also mein letzter Beitrag in diesem Rahmen. Unregelmäßig habe ich immer wieder teil genommen, um meine Bilder einem weltweiten Publikum zu präsentieren. Will man raus aus der deutschen WordPress Community, war dies immer eine gute Möglichkeit.
Sucht man im WordPress Reader nach bestimmten spannenden Stichworten, bekommt man ja nur die Ergebnisse in deutsch zurück. Die Challenge bot immer Gelegenheit auch andere WordPress-Blogger weltweit über ihre Fotos kennen zu lernen und sich zu vernetzten. Schade. I will miss it.
Die beiden Bilder zeigen Motive aus Beelitz, hier nie gezeigt, das erste einer meiner wenigen 5 Sterne Motive in Lightroom.

My submission for Weekly Photo Challenge: All time favorites.

Lost in Belgium #01 – Alone in the dark

Erstmalig war ich in Belgien unterwegs um dort Lost Places und die dazugehörigen Graffiti zu fotografieren. Bilder von dort sind mir in den letzten Jahren oft begegnet, etwas Recherche und Hilfe von Blogger-Kollegen hat uns dann ein sehr spannendes und abwechslungsreiches langes Wochenende beschert. Nicht alles was man im Netz findet, gibt es auch noch im realen Leben, aber das was es gibt, unterscheidet sich doch beträchtlich von dem, was ich aus Deutschland kenne. Und wir haben keine der vielen Herrenhäuser gesehen, die durch ihre Atmosphäre bestechen.
Die Beiträge aus Belgien werde ich nicht am Stück zeigen, sondern immer wieder ins normale Beitragsprogramm einstreuen.
Beginnen möchte ich mit dem letzten Erlebnis eines langen Urbex-Tages in einer was Lost Places angeht super-krassen Stadt. Hier eine Metrolinie, gebaut, fertig, nie in Betrieb genommen. Ohne Taschenlampe nicht machbar, zu mindestens auf dem kleinen Abschnitt den wir kurz vor der realen Dunkelheit draußen durchlaufen sind. Das Titel-gebende Bild, irgendwo in der Dunkelheit, hat mich sehr beeindruckt.


11 traurige Mädchen und ein böses in Mainz und im Umland (05/2018)


Die Mädchen ab hier liegen schon länger auf meiner Festplatte, ich habe sie auf dem Lande südlich von Mainz fotografiert.

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Graffiti in Bad Vilbel 2018 – Game of Thrones by Case

Quellenfest in Bad Vilbel bedeutet auch ein neues Mural im Stadtbild. Das war vor ein paar Jahren oft Herakut mit ihren Motiven am Bahndamm und in der City.
In diesem Jahr (2018) gab es ein neues Bild von Case (sein Elefant aus 2016 hier), dasThema ist eindeutig und trifft wohl den Geschmack der meisten Menschen in dieser Zeit.
Heute Mittag hat Case noch gemalt, aber auch der Drache dürfte mittlerweile fertig sein. Daenerys Targaryen und ihr Ei zählt wohl zu den bekanntesten Eindrücken aus der Fernsehserie, den Drachen auf der für Case typischen Hand finde ich jedoch was Farbe und Motiv angeht viel spannender.

Die offizielle Webseite der Stadt Bad Vilbel rund um die Graffiti-Aktivitäten ist übrigens neu, dort findet ihr jetzt auch eine Karte mit allen Auftragsarbeiten in der Stadt.
Alle Spots in Bad Vilbel (die ich besucht habe) und im Rhein-Main-Gebiet gibt es natürlich auch bei mir in der Karte (siehe auch oben im Kopf der Seite).

Lack & Lines Graffiti Event in Wächtersbach – Work in progress – Mai 2018

Lack & Lines war in den letzten Jahren die Marke für Graffiti Veranstaltungen in Gelnhausen. Dort wurde die Hall of fame am Bahnhof installiert und verschiedene Unterführungen gestaltet. Im Mai 2018 wurden nun während der Messe in Wächtersbach die Wände der Friedrich-August-Genth Sporthalle von verschiedenen Künstlern gestaltet. Leider war ich während der Veranstaltung nicht vor Ort, allerdings habe ich ein paar Wochen davor die Wände fotografiert und einige “work in progress” von einem befreundeten Fotografen erhalten. Auf diesem Wege meinen besten Dank.
Da die Veranstaltung für Wächtersbach in Sachen Graffiti ein absolutes Highlight ist, war ich natürlich schon dort um die fertigen Pieces zu fotografieren, leider war die Wiese und der Skaterplatz vor der Wand mit einem dicken Schloss gesichert. Kein reinkommen, eingesperrte Kunst sozusagen. Gründe dafür? Keine Ahnung.
Vielleicht haben die Angst vor den Skatern….
Viel Spass mit meinen ersten neuen Eindrücken aus Wächtersbach, im Anschluss allen alten Motiven. Mehr dann hier, wenn der Platz für mich betretbar ist.

Ab hier alle Motive, die dort seit gefühlt Jahrzehnten zu sehen waren.

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Graffiti in Raunheim 2018 – Mönche und mehr

Unlängst habe ich über die neuen Motive von Alice Pasquini in Raunheim berichtet. Wenn ich mich dort einmal aufhalte, besuche ich auch immer die Graffiti-Wände direkt am Main. Neben einigen für mich neue Motiven, gibt es dort auch zwei Mönche von Jens ShoShin Jansen zu sehen. Weitere findet ihr in meinem Special mittlerweile sind dort 30 Stück zusammen gekommen.

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