Frankfurt – “Laufende Hände” von Case Maclaim – S-Bahnstation Ostendstraße

Frankfurt Graffiti Ostendstraße CaseIn den hessischen Sommerferien war in Frankfurt der S-Bahntunnel durch die Innenstadt für mehrere Wochen gesperrt. Die Fahrt durchs Rhein-Main-Gebiet und die Anbindung an die City dadurch deutlich erschwert. Wie ich im nachhinein erfahren habe, hat die Deutsche Bahn diesen Umstand genutzt und in der S-Bahnstation Ostendstraße ein riesiges Mural in Auftrag gegeben. Die Künstler Samira von Chrzanowski und Andreas Chrzanowski, bekannt als Case MacLaim, sowie der niederländische Künstler DOES haben in mehreren Wochen beide Seiten der fast 250m langen Bahnsteige mit ihren “laufenden Händen” bemalt. Die Hände sind das Markenzeichen von Case MacLaim, ich habe sie auch an anderen Orten bereits fotografiert.

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Den Aufwand, den die Künstler dort unten betrieben haben, kann man sich kaum vorstellen. Zu Beginn wurden die Wände mit Trockeneis vom Bremsstaub der Züge gereinigt, dann beide Seitenwände bis unter die Decke mit grüner Farbe grundiert. Die Hände wurden mit Projektoren an die Wände geworfen, grob aufgezeichnet und später mit der Dose verfeinert. Das Ergebnis ist ziemlich gut geworden. Ich war heute einige Zeit in der Station und bin begeistert. Ob alle Fahrgäste der Station dem Motiv etwas abgewinnen können, bleibt offen. 30000 sind es wohl, die dort täglich ein-, aus- und umsteigen.
Weitere Infos zum Projekt ua. im Bericht der FNP – Laufende Hände in der S-Bahn und weitere Bilder im Beitrag auf Ostendfaxpost – Ostendstraße.

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Mannheim – Kleiner Graffiti & Streetart – Reiseführer 2015

MannheimUm es gleich vorweg zu nehmen, für diesen Artikel habe ich nicht mehrere Wochen recherchiert. Grundlage ist eine Fahrrad-Tour in den Osterferien 2015, ein Tag Mannheim nur mit dem Wunsch möglichst viel Graffiti & Streetart zu sehen ohne die weiteren Sehenswürdigkeiten zu beachten. Ich war ca. 25 km unterwegs und habe viele, viele unterschiedliche Sachen gesehen, über einige bemerkenswerte Werke von Herakut (Heldenkraft, Glücksteinquartier) und Case habe ich bereits berichtet. Die ersten sechs Teaserbilder geben einen Eindruck, über die Unterschiedlichkeit der Werke in Mannheim, danach geht es weiter mit den genauen Locations. Meine Tour habe ich grob auf einer map festgehalten (rechts). Wie immer bei solchen Touren lasse ich mich einfach treiben, schau mir den Weg an und fahre dort entlang, wo ich es spannend finde. So lag die Route durch den Hafen nicht auf der geplanten Runde, war aber einer der Höhepunkte meiner Tour. Vieles habe ich unterwegs entdeckt, Augen offen halten und Kamera griffbereit…

map_mannheim_tour1Eine gute Quelle für Infos im Vorfeld war für den nordwestlichen Teil der Route der Blogpost der Kollektiven Offensive aus Mannheim und für die Ecke im Südwesten der Bericht auf Der Wohnsinn. Olas Welt verdanke ich das Wissen über das Case-Mural.

Die ausgewählten 48 Bilder sollen nur einen kleinen Eindruck davon vermitteln, was Mannheim zu bieten hat. Fotografiert habe ich während der Tour über 350 Bilder. Wenn ihr selbst eine eigene Graffiti-Tour durch Mannheim plant und weitere Fragen habt, meldet euch doch per Mail oder schreibt in die Kommentare.

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Mannheim – Mural von case_maclaim am Speicher7

MannheimMeine Begeisterung für einzelne Murals in Mannheim kennt keine Grenzen. Nach den Werken von Herakut gibt es ein weiteres ungewöhnliches Wandbild von Case Ma´Claim (Andreas von Chrzanowski) am Rheinvorlandspeicher/Speicher 7 (Rheinkaistraße) zu sehen. Das Werk entstand bereits 2013 als Auftragsarbeit für die Architekten Schmucker&Partner im Rahmen der Umgestaltung des alten Lagerhauses. Das Bild ist 700qm groß und verdammt beeindruckend, zumal wenn man direkt drunter steht. So etwas großes habe ich noch nicht gesehen und es soll zu mindestens in Deutschland das größte Graffiti sein. Weitere Infos zum Werk mit Film gibt es bei ilovegraffiti.de. Wenn man sich den Stadtplan von Mannheim anschaut, stellt man fest, das die Innenstadt quadratisch aufgebaut ist. Dies sollen die Gesichter verdeutlichen.

Auf das Mural bin ich durch einen Post auf Ola´s Welt aufmerksam geworden, dafür vielen Dank.

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