In der Innenstadt von Mainz war ich schon seit Jahren nicht mehr. Liegt halt auf der anderen Seite. Wenn es mich nach Mainz verschlägt, dann mit konkretem Ziel, das liegt normalerweise in Gonsenheim. Am Faschings-Dienstag hatte ich etwas Zeit für einen Spaziergang. Meine Erwartungen waren nicht groß, aber meine Erfahrungen in dieser und vielen anderen Städten ist immer wieder: halte die Augen offen und es wird sich lohnen. Schon vor dem Hauptbahnhof bin ich meinem ersten Monster begegnet (oder Geist?), die erste Fotografie von insgesamt 43 (überwiegend zwischen Hbf und Münsterplatz fotografiert).
Sie sind überall an den Rückseiten von Verkehrsschildern zu finden, da hat sich ein Künstler über einen längeren Zeitraum ausgetobt. Faszinierend, das habe ich so noch nicht in anderen Städten gesehen, wie ein Suchspiel und das hat Spass gemacht. Ich finde es immer wieder überraschend, was es in Städten so zu entdecken gibt und welche Wege Menschen finden, sich auszudrücken.
Es sind so viele Bilder geworden, dass ich sie auf zwei Posts aufteile. Hier die ersten 15. Den zweiten Teil findet ihr hier, weitere Monster zeigt schplock bei Instagram.
Mein erster Besuch in Wiesbaden an der Fasanerie ist schon ein Weilchen her, immer noch bin ich auf der Suche nach dem Tabaluga-Drachen, gefunden habe ich ihn nicht. Da half auch Fragen nix. Neue Graffiti gibt es nur wenige, aber andere Blickwinkel, keine Blätter, Sonne und Winter. Diesmal hatte ich keine Probleme mit der Farbtemperatur (10 Quadrate).
In den letzten Wochen haben sich wieder einige Motive aus Frankfurt in meinem Archiv angesammelt. Die Überschrift gibt ganz gut wieder, was ich euch heute zeigen möchte. Die Bilder sind während mehrerer Spaziergänge entstanden, alle zwischen Osthafen und Westhafen mit direktem Blick zum Wasser.
Mit kommt es fast wie ein Generationenwechsel an den Riederhöfen vor. Die Motive der ersten Wand von Zimmermann, Cor, Naxosbande, … existiert zumindestens zum großen Teil nicht mehr, Babe macht sich breit.
Mit diesem Post möchte ich euch die Bilder mal etwas anders präsentieren, als ich das normalerweise mache.
Hattersheim liegt an der S-Bahn-Linie von Frankfurt nach Wiesbaden und einige der Graffitimotive kann man aus den Zügen erkennen. Möchte man sich die Motive etwas genauer anschauen, kommt man ums Aussteigen in Hattersheim nicht herum. Wer eine halbe Stunde erübrigen kann, dem empfehle ich einen kleinen Spaziergang, meine Route zeigt die Map rechts.
Verläßt man/frau den Bahnhof nach Süden und läuft nach links in Richtung Hessendamm, fällt das von Bomber und Jens ShoShin bemalte Haus mit Garage auf. Die Mönche dort und alle weiteren findet ihr bereits seit längerem in meiner Mönchsgalerie.
Das Haus liegt direkt am Hessendamm und unter diesem wurde bereits vor einigen Jahren im Rahmen eines Projektes einiges gemalt. Vieles davon ist verschmiert worden, so auch die Mönche. Die wurden aber von Jens ShoShin mittlerweile ausgebessert (Danke an Jens für den Hinweis).