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Frankfurt – „Laufende Hände“ von Case Maclaim – S-Bahnstation Ostendstraße

Frankfurt Graffiti Ostendstraße CaseIn den hessischen Sommerferien war in Frankfurt der S-Bahntunnel durch die Innenstadt für mehrere Wochen gesperrt. Die Fahrt durchs Rhein-Main-Gebiet und die Anbindung an die City dadurch deutlich erschwert. Wie ich im nachhinein erfahren habe, hat die Deutsche Bahn diesen Umstand genutzt und in der S-Bahnstation Ostendstraße ein riesiges Mural in Auftrag gegeben. Die Künstler Samira von Chrzanowski und Andreas Chrzanowski, bekannt als Case MacLaim, sowie der niederländische Künstler DOES haben in mehreren Wochen beide Seiten der fast 250m langen Bahnsteige mit ihren „laufenden Händen“ bemalt. Die Hände sind das Markenzeichen von Case MacLaim, ich habe sie auch an anderen Orten bereits fotografiert.

Frankfurt Graffiti Ostendstraße Case
Den Aufwand, den die Künstler dort unten betrieben haben, kann man sich kaum vorstellen. Zu Beginn wurden die Wände mit Trockeneis vom Bremsstaub der Züge gereinigt, dann beide Seitenwände bis unter die Decke mit grüner Farbe grundiert. Die Hände wurden mit Projektoren an die Wände geworfen, grob aufgezeichnet und später mit der Dose verfeinert. Das Ergebnis ist ziemlich gut geworden. Ich war heute einige Zeit in der Station und bin begeistert. Ob alle Fahrgäste der Station dem Motiv etwas abgewinnen können, bleibt offen. 30000 sind es wohl, die dort täglich ein-, aus- und umsteigen.
Weitere Infos zum Projekt ua. im Bericht der FNP – Laufende Hände in der S-Bahn und weitere Bilder im Beitrag auf Ostendfaxpost – Ostendstraße.

Frankfurt Graffiti Ostendstraße Case Frankfurt Graffiti Ostendstraße Case

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Frankfurt – Graffiti am Ratswegkreisel (71) August 2016

Graffiti Frankfurt Ratswegkreisel
Nach meinen englischen und ostdeutschen Ausflügen hat mich jetzt auch die fotografische Heimat wieder. Im Frankfurter Osten hat sich viel getan, auch einige meiner Lieblingskünstler haben sich verewigt (zu mindestens zeitweise… 😉 ).
Wie immer zeige ich hier eine kleine Auswahl, weitere neue ca. 60 Bilder von Juli und August findet ihr im Dosenkunst-Flickr Album Frankfurt – Hall am Ratswegkreisel 2016.

Frankfurt Graffiti am Ratswegkreisel

Graffiti Frankfurt Ratswegkreisel

Graffiti Frankfurt Ratswegkreisel

Graffiti Frankfurt Ratswegkreisel

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Herakut in Wittenberg (Part 1/3)

Wittenberg

„Sie heißen Geduld und Zuversicht und ihr Schicksal liegt in meinen Händen.“

Das Motiv haben Herakut vor einigen Wochen in der Mittelstraße in Wittenberg gemalt. Im Rahmen des KURA Graffiti Festivals entstehen dort jährlich neue Murals an den Wänden der Stadt.

Wittenberg
Wittenberg
Wittenberg

Ferropolis – Alte Bagger & Streetart von ECB in Sachsen-Anhalt

FerropolisSüdlich von Berlin, zwischen Dessau und Wittenberg, liegt auf einer künstlich geschaffenen Insel das Freiluftmuseum Ferropolis. Die „Stadt aus Eisen“ (Koordinaten) beherbergt auf ihrem Gelände mehrere Großbagger, die früher im Tagebau in der Region eingesetzt worden sind. Das Gelände dient auch als Ort für Großveranstaltungen, mir ging es bei meinem Besuch aber um die Großgeräte aus Stahl, die einen Blick in die Vergangenheit dieser Region erlauben. Nun, ich steh auf altes Zeug, wenn es dann noch aus Stahl ist und verrostet, lohnt sich auch der 20km – Umweg mit dem Rad. Ohne große Vorbereitung war ich bei meiner Ankunft erstmal von den Gemälden von Hendrik Beikirch aka ECB überrascht, die auf 2 großen Lagerhallen die Besucher des Parks begrüßen. Das Werk heißt Spuren und zeigt Menschen, die lange Jahre in der Tagebau-Region gearbeitet haben.
Übrigens habe ich eines seiner Werke bereits 2014 in Schmalkalden fotografiert.

Ferropolis Ferropolis Ferropolis

Neben den Gemälden von ECB und den Baggern habe ich mich gegen Ende meines Besuchs noch im kleinen Museum umgeschaut und dort eine Halle mit Bagger-Modellen gefunden. An einem der Bagger haben 4 ältere Herren gearbeitet, um technische Probleme zu beheben. Wir sind ins Gespräch gekommen und es war sehr spannend zu erfahren, daß dieses „Europa-Bagger-Modell“ vor 60 Jahren in einer Lehrwerkstatt in der Gegend gebaut wurde, seitdem durch Europa gewandert ist und nun in Ferropolis seine neue alte Heimat gefunden hat. Dort hängen auch Bilder der Männer, die damals beim Bau dabei waren, ein weiterer sehr authentischer und spannender Blick in die Vergangenheit.

Ferropolis

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