Warum diese Puppen dort stecken?
Damit ich sie fotografieren kann?
Nee, nicht ganz. Den Zaun mit den brutalen Stahlspitzen gab es an der Naxoshalle in Frankfurt früher nicht, direkt neben einer Einrichtung für Kinder- und Jugendliche. Die Puppen sollen verdeutlichen was mit Kindern passieren kann, wenn sie auf kurzem Wege zu ihren Räumen wollen….
Im August 2014 sah einer der Puppen noch ganz gut aus:
Wer dem Puppentreiben zuschauen will, nimmt hier Platz, Sitzbank mit Aussichten:
Montag, alle Gerüste sind abgebaut, alle Motive sichtbar. Meiner Meinung nach war das Festival in Gelnhausen am letzten Wochenende ein voller Erfolg, die neu gestaltete Unterführung wurde extrem aufgewertet.
Herzlichen Glückwunsch zur tollen Veranstaltung.
Heute habe ich eine kurze Runde dort gedreht und alle Motive fotografiert. Ich hoffe mal das ich nicht irgendwelche Wände vergessen habe, in Wiesbaden passiert mir das regelmäßig. Alle ausgewählten Ergebnisse habe ich in meinen Flickr-Ordner in ein passendes Album geladen (57 Bilder), hier im Beitrag zeige ich mal wieder eine kleine Auswahl (15). Die Panoramen könnt ihr in 2000 Pixel Breite anschauen, da lohnt sich auch mal das draufklicken. 🙂
Weitere Bilder der Veranstaltung findet ihr im Beitrag vom Samstag und Sonntag und im Veranstaltungshinweis.
Künstler waren ua. Sare, Guido Zimmermann, Klark Kent, RZM Productionz, Studio Fatal, ENORM, Mein Lieber Prost, Wired To The Moon , Manuel (Kontext Wiesbaden) und andere. Update 5/7/2016: Auch die letzten Bilder sind jetzt im Flickr-Ordner. Update 4/7/2016: Es fehlt noch die Wand mit Fuego Fatal, Klark Kent ua. Sorry. Folgt in den nächsten Tagen.
Die südamerikanischen Künstler, die auch am Meeting of Styles gemalt haben, bleiben auch in diesem Jahr länger in Wiesbaden und malen an verschiedenen Orten. Bin gespannt, ob sie es auch wieder nach Frankfurt schaffen. Aktuelles aus der Schlachthof-Ecke.
Traditionell ist Samstag mein Besuchstag beim Meeting of Styles. Dies war auch in diesem Jahr so. Am Sonntag werden die Motive fertig gestellt, so ist mir wieder einiges entgangen. Ab heute (Dienstag) sind die Gerüste vor den Konzeptwänden weg, bei schlechtem Licht und Regen habe ich meine Fotorunde gedreht. Krasse Sachen und einige Überraschungen habe ich gefunden. Was zeigen?
Ich beginne mal mit dem letzten „Work in Progress„-Bild, einer Interpretation von Théodore Géricaults Klassiker „Das Floß der Medusa“. Die Verbindung mit den modernen Graffiti-Elementen auf der rechten Seite ist genial. Das Werk ist von Fruits of Doom with Video Oner, El Jerrino, Sade, Ewilone und Seph.
Das Panorama habe ich aus 4 Bildern zusammengesetzt und ihr könnt es etwas größer betrachten (2000 Pixel). Insgesamt 10 Bilder.
Nach den Motiven Belly Pain und Dripy fetty´s dirty slut ist Tranny Daddy Sugar Babe das letzte Motiv des Künstlers aus dem alten Landgericht in Wiesbaden. Manch einer kann sich das ja in und an den eigenen Wänden vorstellen… 😉
Nachtrag: Der Künstler ist arek, weiteres auf arek.co oder bei Facebook.