Wer von euch Herr der Ringe gesehen hat, kann mit „You shall not pass“ etwas anfangen. Das entsprechende T-Shirt habe ich täglich vor mir, ob ich will oder nicht. Die drei City-Ghosts in Frankfurt haben zwar nur wenig von Balrog, dafür sind sie zu niedlich. Sie haben mich aber bereits zweimal „aufgehalten“, wenn auch nur zum fotografieren (seht mir den etwas konstruierten Zusammenhang nach).
Normalerweise gibt es am Ratswegkreisel in Frankfurt so viele neue Motive zu sehen, dass ich sie in einem Rutsch veröffentliche, als Sammlung. Manchmal jedoch sind Motive-Strecken darunter, die mich besonders faszinieren. Die folgende Serie habe ich bereits zweimal zuvor gesehen (bei nächtlichen Besuchen) und damals nicht richtig wahrgenommen. Manches lässt sich im Dunkeln schlecht fotografieren und die Farben sind weniger strahlend. Die Motive funktionieren nur, wenn die Taschenlampe sie richtig erfassen kann. Bei der folgenden Serie sind es die Farben zwischen den Buchstaben, die es mir angetan haben. Die Serie habe ich von rechts nach links fotografiert, so sind die Bilder hier auch zu sehen. Wer den Namen der Künstler/der Crew entschlüsseln kann, bitte in die Kommentare.
Ähnlich wie beim Bates Motel-Post verzichte ich auf allzu viele erklärende Worte, die Urbexer wissen warum man Lost Places nicht bekannt geben sollte. Heute 10 Bilder, evtl. bald mehr, mal schauen.
Die Mönche haben es mir angetan, ich freue mich jedesmal aufs Neue, wenn ich einen entdecke. Lange Zeit waren derer zwei am Ratswegkreisel zu sehen. Einer ist nun übermalt worden, dafür hat der Künstler einen weiteren gemalt. Schön.
Weitere Infos findet ihr auf dem tumblr von Jens ShoShin, meine kleine Sammlung mit mittlerweile 18 Mönchen hier.
Warum mich das hier in Hessen interessiert? Ich war selbst schon einige male in Berlin und habe dort viel gesehen, gearbeitet, bin am frühen Morgen durch Kreuzberg gejoggt und habe, wie viele andere auch, die Murals von Blu gesehen und fotografiert. Sie waren eine feste Größe in Kreuzberg und weit über die Grenzen von Berlin bekannt. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag wurden sie schwarz übermalt. Das sieht dort jetzt ziemlich deprimierend aus. Gründe? Der Künstler selbst (das Mural ist 2007 entstanden) hat die Aktion abgesegnet, wohl um auf die Veränderungen im Stadtteil hinzuweisen und einer Kommerzialisierung seiner Bilder vorzubeugen.
Die nächsten beiden Fotos sind ausnahmsweise mal nicht von mir. Alle anderen habe ich 2009 und 2011 auf dem Gelände fotografiert.