Ein neues, großes Bild kann man aktuell in Wiesbaden an der Gibb bewundern. Das Gemälde von Pixel, Monkey und Mantra nimmt fast die ganze Breite der „ersten“ Unterführung ein, gegenüber ist immer noch der Affe von Monkey und Mantra zu sehen.
Es sind mit dem Auto von Mainz nur 20 Minuten bis nach Ingelheim, die Hall-Of-Fame liegt damit ein bisschen Abseits der Graffiti-Zentren Mainz und Wiesbaden und damit außerhalb meiner Reichweite. Bis jetzt. Laut Kontext ist die Wand legal, über die legal-walls-Webseite findet man sie aber nicht. Vom Bahnhof aus sind es nur 5 Minuten zu Fuß Richtung Böhringer, die Wand selbst ist geschätzte 300 Meter lang. Die 31 Bilder habe ich bereits Anfang Juni fotografiert.
Die Mauer am Bahndamm in Bad Vilbel ist ja mittlerweile vollständig von Herakut bemalt worden, deswegen wurde in diesem Jahr für die Graffiti-Aktion im Rahmen des Quellenfestes eine neue Location gefunden. Die Uferbefestigung an der Nidda unterhalb der neuen Bibliothek ist es geworden und diese ziert damit das neuste Werk von Herakut in Bad Vilbel.
Am letzten Wochenende wurde nicht nur der Bauzaun der EZB neu bemalt, auch gegenüber am Eingang zum Osthafen wurde die Mole von Case & maclaim neu gestaltet.
In Wiesbaden/Klarenthal gibt es am Ende der Fasaneriestraße einen Parkplatz, dort beginnt der Fasanerieweg und endet, wie der Name schon sagt, an der Fasanerie. Läuft man vom Parkplatz jedoch direkt in das Waldstück zwischen Fasanerieweg und Aarstraße „stolpert“ man schon nach wenigen 100 Metern über die erste Mauer. Es sind mehrere, die dort verlassen im Wald stehen, meist nicht länger als 10-20 Metern und es ist mir völlig unklar zu welchen Gebäuden diese früher gehört haben. Alle sind bemalt, die Werke sehen schon älter aus, eine tolle Stimmung bei Sonnenlicht.
Die hohen Kontraste erforderten etwas Nachbearbeitung, auch habe ich den Weißabgleich der Aufnahmen anpassen müssen. Das hat nicht immer 100%ig geklappt (26 Bilder). Weitere Bilder dieser Location bei tumblr von mainstylefrankfurt.
Und … irgendwo im Wald versteckt sich ein Tabaluga-Drache, den habe ich nicht gefunden.
Der Osten Frankfurts mit EZB Baustelle, Graffiti-Bauzaun und Osthafenbrücke ist in den letzten Monaten zu einem festen Bestandteil meiner Wege durch die Stadt geworden. Und auch wenn ich nicht mehr in Frankfurt wohne, versuche ich regelmäßig dort vorbei zu schauen. Nun, der Bauzaun ist bald Geschichte und mit ihm auch die Freiluftgalerie, die Sperrholzwände wurden am letzten Wochenende noch einmal bemalt und ich hatte am Freitag und Sonntag Gelegenheit, eigene Eindrücke festzuhalten. Das sind ziemlich viele geworden, mein Lightroom-Katalog zählt 243 Fotos mit Graffiti-Fotos von EZB und Bauzaun. Die Auswahl für den Blog fällt mir nicht leicht, es ist halt wie immer eine kleine persönliche Zusammenstellung. Und wenn es mich überkommt, gibt es in einigen Tagen oder Wochen einen 2. Teil, vielleicht dann mit den fertigen Gemälden. Bis dahin empfehle ich jedem Graffiti-Interessierten einen Spaziergang zur EZB, Kamera, Decke und Geld für einen Cafe im Oosten nicht vergessen.