Ruheorte – Von traurigen Mädchen und Glasbausteinen

Dieses Fotoerlebnis, gepresst zwischen real existierender Erwerbsarbeit und meiner Ausstellung in Frankfurt, war ein sehr schnelles Erlebnis der besonderen Art. Wenn man einen Gebäudekomplex betritt und weiß schon zu Beginn, dass mehr als eine Stunde nicht drin ist, setzt mich das doch etwas unter Druck. Wenn dann noch völlig überraschende Lieblingsmotive auftauchen und wahrscheinlich unentdeckt in weiteren Zimmern lauern, grenzt das an Überforderung. …. Guter Überforderung. 🙂
Traurige Mädchen waren hier auch zu finden, zwei ganz normale und ein besonders, in einem sehr untypischen Federkleid. Inwieweit das Kleid ohne Kopf was mit der anderen Figur zu tun hat kann ich nicht sagen und bleibt dem Betrachter überlassen….

Das traurige Mädchen in Mainz (4) – Ruheort

Vor einiger Zeit war ich im Süden von Mainz unterwegs, auch um weitere traurige Mädchen zu fotografieren. Dies ist mittlerweile der 4. Beitrag meiner kleinen Reihe, viele weitere Infos zum Motiv findet ihr in meinem ersten Beitrag zum Thema, unter anderem eine Karte mit vielen/allen?? Motiven.
Diese beiden „traurigen Mädchen“ habe ich nach einem langen Spaziergang in einem leerstehenden alten … Tierhof?? gefunden, am ersten wäre ich fast vorbeigelaufen. Die weiteren Bilder zeigen die Location, so wie es aussieht ist der Ort schon lange verlassen.

Von Mainz nach Bingen – Kleiner Graffiti & Streetart – Reiseführer 2016

Graffiti IngelheimDie klassische Fahrradtour von Mainz nach Bingen führt am Rhein entlang und ist touristisch gut erschlossen. In Sachen Kunst gibt es dort aber nicht viel zu entdecken, auch diese bin ich schon geradelt. Für diese Strecke habe ich mir etwas besonderes überlegt, ich wollte alle mir bekannten Spots für Graffiti und Streetart anschauen und diese sportlich und fotografisch miteinander verbinden. Insgesamt hatte ich am Abend etwa 65 km auf dem Tacho, fährt man die Strecke aber direkt ohne große Umwege sind es wohl nur ca. 40 km. Die Suche nach z.B. traurigen Mädchen in der Mainzer Neustadt ist allerdings ohne ein bisserl Sucherei nicht machbar, auch wenn man vorher eine Karte mit Fundorten studiert. Aber das macht auch irgendwie den Reiz der ganzen Strecke aus, denn eine Schatzsuche macht mir mehr Spass als ein Fahrradrennen.
Zu den einzelnen Orten schreibe ich nicht viel, in den letzten Jahren habe ich immer wieder Bilder von dort gezeigt, neu für mich war Bingen und deswegen auch Ziel der Reise. Grob orientiert habe ich mich an der Heatmap für die traurigen Mädchen, deswegen war die Route durch das Land notwendig. Für genaue Fundorte schaut sie euch im Original an.
Achtung: Dies ist ein umfangreicherer Beitrag als sonst mit insgesamt 24 Bildern. 🙂

Die Map ist ein Experiment für mich, normalerweise zeige ich ja einen Screenshot. Das Einbinden in den Beitrag hat aber scheinbar funktioniert. Die Route stimmt nicht hundertprozentig mit meiner Reise überein, gibt aber vor allem zwischen den Orten einen groben Hinweis.

Los geht es am S-Bahnhof in Mainz-Kastel, wenn ihr die Meeting of Styles-Wände nicht kennt, sollte man dort viel Zeit zum Schauen einplanen:

Graffiti Mainz-Kastel Graffiti Mainz-Kastel Graffiti Mainz-Kastel

Über den Rhein in die City von Mainz, Jagd auf Klebemonster:

Mainz Klebemonster Streetart Mainz Klebemonster Streetart

In der Mainzer Neustadt gibt es besonders viele traurige Mädchen zu sehen, ich schätze mal um die 10-15 (wenn ihr an aktuellen Fotos zum Thema Streetart in Mainz interessiert seid, schaut euch den Instagramm-Account von schplock an):

Graffiti Mainz

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Das traurige Mädchen in Mainz – Altstadt (2)

Graffiti und Streetart MainzNach meinem ersten Bericht über die 9 Graffiti-Mädchen in der Mainzer Neustadt gab es mittlerweile Berichte im Merkurist und in der Allgemeinen Zeitung über die Motive. Es ist spannend zu sehen welcher Auslöser es manchmal Bedarf und welche Reaktion zu welchen Themen in der „normalen“ Presse erfolgen. Alles rund ums Thema Graffiti in der Presse handelt ja überwiegend von Polizeiberichten und Schadensmeldungen. Nur ganz wenig Berichte gibt es über die Hintergründe dieser Kunstform oder warum sich Jugend dieser Ausdrucksform bedient.
Ich selbst freue mich mittlerweile auf Mainz und die Spaziergänge dort und habe wieder einige der Mädchenmotive gefunden, überwiegend in der Altstadt. Enorm hilfreich bei der Suche ist die Heat Map der Mädchen auf mcmlxxx.de.

2013-09-01 EP5 Graffiti Mainz Uni 005 Graffiti und Streetart Mainz Graffiti und Streetart Mainz
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Das traurige Mädchen in Mainz – Neustadt (1)

Graffiti Mainz NeustadtDas erste Graffiti-Mädchen in Mainz habe ich bereits vor einigen Jahren an der Uni fotografiert, bei meinem letzten Aufenthalt, eher zufällig in der Neustadt, ist mir wieder eines vor die Linse geraten. Sowas läßt mich nicht los, zumal mir auf Instagram jemand erzählt hat das es dort noch weitere zu sehen gibt.
So ist es. Der besondere Reiz an den Motiven hier liegt für mich auch darin, die Figuren in ihrer immer wieder anderen Umgebung in einem normalen Wohngebiet zu sehen und zu fotografieren. Schön.
Bei danares.mag kann der geneigte Leser übrigens weitere Infos über das Mainzer Mädchen nachlesen, die Mainzer selbst nennen es wohl „Maria“ oder „Das traurige Mädchen“, in jedem Fall ist es mittlerweile stadtbekannt. Weitere Infos bzw. Entdeckungen bei cffaust, im Sensor Mainz und bei Binger Auszeiten. Eine umfassende Sammlung findet ihr bei mcmlxxx.de – Trauriges Mädchen mit einer Galerie von über 70 unterschiedlichen Versionen.
Update 09/03/2016: Das Mainzer Newsportal Merkurist hat Maria, dem traurigen Mädchen einen Beitrag gewidmet, mit einigen Hintergrundinfos.
Update 29/04/2016: Die Allgemeine Zeitung hat ebenfalls einen Bericht über Maria veröffentlicht, im Beitrag gibt es auch nähere Infos zur Künstlerin der Mädchen.

Graffiti Mainz Neustadt Graffiti Mainz Neustadt Graffiti Mainz Neustadt

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