Mit diesem zweiten Beitrag zum Lost Place „Möbel Erbe“ in Hanau-Steinheim möchte ich meine Bilderserie zu diesem Ort abschließen. Zusammen mit den Bildern aus dem ersten Teil habt ihr einen ganz guten Eindruck, wie es dort einmal ausgesehen hat. Wer mehr Bilder von dort sehen will, ist beim Kollgen von mainstyle gut aufgehoben – ein Hanau 2010-2015 Special mit über 90 Bildern.
Wenn man auf der Suche nach Streetart und Graffiti die etwas geheimeren Orte aufsucht, finden sich immer wieder Tags und Pieces, für die „Künstler“ sind es Räume um sich in aller Ruhe auszuprobieren. Niemand wird gestört, niemand beschwert sich. Vor allem sind es ruhige Flecken, mit einer besonderen Atmosphäre, oftmals düster und ohne Licht, die entdeckt werden wollen, ein kleines Abenteuer. Als Fotograf unterwegs steht aber eher die Location und ihre Stimmung im Vordergrund, nicht die Streetart (34 Bilder). Es geht wie bei Graffiti-Fotografie um die Dokumentation der Orte, die schon am nächsten Tag nicht mehr existieren können. Weitere Galerien rund ums Thema „Lost Places“ findet ihr bei Lost Places, Natur und Kunst. Update 12/2015: Da dieser Post von vielen Geocachern aufgerufen wird ein kleiner Hinweis, der eigentlich für alle Lost Places gilt: Vorsicht auf und um das Gelände, alles ist extrem einsturzgefährdet und der Ort selbst natürlich nur mit Erlaubnis legal begehbar.
Vielleicht erinnert ihr euch noch an das von mir fotografierte Haus im Wächtersbacher Wald? Als Lost Place ist das Gebäude ziemlich unspektakulär, die Aufnahmen heute sind bereits im Dezember letzten Jahres entstanden und zeigen es in einem völlig anderen Licht bzw. bedeckt von Schnee – Transition. Und das war für mich eine ganz neue Perspektive und dann doch noch einmal interessant als Motiv. Der Winter naht und auf einmal machen auch Schneebilder in Blogs wieder Sinn. Auf die neuen Folgen GOT müssen wir aber wohl noch bis April 2016 warten. Aber… wer Interesse hat an Bildern zum Thema Game of Thrones ist bei Markus (kuhnographphotography) gut aufgehoben.
Überall in der Papierfabrik begegnet man den süßen, putzigen Tierchen, die so gar nicht in diese düsteren Düsseldorfer Hallen passen wollen. Die meisten Tiere sind wohl von einem Künstler gemalt, es kann sich aber durchaus auch das ein oder andere „artfremde“ Tierchen eingeschlichen haben.
Aufgrund der Menge der Bilder teile ich die Location hier in 3 Posts auf, der erste Teil (Papierfabrik 1/3) zeigt überwiegend Architektur, der zweite Teil Graffiti (Papierfabrik 2/3) und der dritte Teil „Welcome to the Zoo“ (Papierfabrik 3/3).
Die Düsseldorfer Hallen der Papierfabrik bieten viele Räume und Hallen für Graffiti. Eine der vielen Hallen hatte es mir besonders angetan, wahrscheinlich weil dort bei meinem Besuch viel Licht reingefallen ist und die Farben besonders deutlich und leuchtend zur Geltung kamen. Der Raum bietet extrem viel Graffiti auf engstem Raum (siehe oben, weitere Bilder unten). Ein Abenteuerspielplatz für Maler.
Aufgrund der Menge der Bilder teile ich die Location hier in 3 Posts auf, der erste Teil (Papierfabrik 1/3) zeigt überwiegend Architektur, der zweite Teil Graffiti (Papierfabrik 2/3) und der dritte Teil „Welcome to the Zoo“ (Papierfabrik 3/3).