Die Frankfurter Ateliertage führten mich am Samstag in die Naxoshalle und ins Atelierhaus am Osthafen. Vor der Naxoshalle begrüßen die Puppen und in der Nähe des Atelierhauses die Bananen die BesucherInnen. Heute (Sonntag, 23.11.) noch bis 18.00 Uhr. Es lohnt sich.
Die 17 Bilder sind 2008, 2012 und 2014 entstanden. Mittlerweile stehen nur noch Mauern, alles überwuchert. Nichts großes, keine Geheimnisse, wenig zu erforschen aber doch reizvoll, wie ich finde. Die grüne Duschwanne im zweiten Bild müßte übrigens die selbe sein, die ich im drittletzten fotografiert habe. Dazwischen liegen 6 Jahre.
Update 1: Eine Galerie des Hauses von Ende 2015 im Schnee findet ihr hier – Winter is coming.
Update 2, 09/2018: Eine kurze Anfrage eines Freundes ob das Haus zwecks Videoaufnahme noch steht, hat zu einem Besuch dort geführt, leider ist von Romantik nix mehr zu spüren. Die 4 Bilder findet ihr am Ende des Beitrags.
In den Nachrichten habe ich gelesen, dass ein Umzugsunternehmen aus dem Taunus an den Novemberwochenenden den Umzug der EZB-Akten ins neue Hauptquartier vollbringt. Damit ist das Gebäude wohl „fertig“ und eine größere fotografische Aufgabe beinahe abgeschlossen. Also, einmal aktuell die Europäische Zentralbank (mit Güterbahnhof im Vordergrund, oben, am Freitag fotografiert) und ein 2 Fotos vom Osthafen mit Großmarkthalle von 1996 (unten, DiaScan).
Unbestritten üben leerstehende Gebäude eine magische Anziehungskraft auf mich aus. An dem Gebäude der ehemaligen Oberfinanzdirektion habe ich mehrmals fotografiert, von innen habe ich das Gebäude leider nie gesehen. Bilder davon gibt es aber im Netz. Die beiden lichtdurchfluteten Treppenhäuser mit dem Blick von oben nach ganz unten wäre ein tolles Foto geworden. Nun, aktuell wird das Gebäude abgerissen, so wie es aussieht, dauert das seine Zeit. Treppenhäuser, macht es gut… Es sind 14 Bilder geworden, zwei davon älteren Datums, eher Architektur, kein Graffiti. Weitere Bilder? – 6 Wochen später.
Die letzten beiden Wochen war ich in Norditalien und Rom unterwegs, dabei sind auch einige Graffiti und Street Art Bilder entstanden, eher jedoch zufällig und ohne auf die „Suche“ gegangen zu sein. Es waren andere Motive, die mich mehr fasziniert haben. Die sechs Schwarz-Weiß Aufnahmen sind in Mailand entstanden, übrigens die Stadt mit dem bisher (für mich) schönsten Friedhof der Welt. Und ich kenne einige…
An der Atlantikküste von Massachusetts zieht Boston die Touristen an wie Honig die Fliegen. Eine rote Linie aus Backsteinen führt durch die Innenstadt und gibt den Touristenmassen die Richtung vor, an ihr liegen viele wichtige Monumente amerikanischer Geschichte. Viel ruhiger ist Cambridge auf der anderen Seite des Charles River, Höhepunkte sind hier der Campus von Harvard und das Massachusetts Institute of Technology (MIT). Das studentische Leben mit all seiner Kreativität ist hier spürbar.
In der Palmer Street unweit des Harvard Yard gibt es eine Wand mit Bildern von obdachlosen Jugendlichen, ein Fotoprojekt macht auf sie aufmerksam. Die Webseite zum Projekt ist (noch) unter „Construction“.