Alle Bilder habe ich im Januar und Februar fotografiert und die Motive sind aktuell (24.02.2015) noch zu sehen. Trotz des kalten Wetters gibt es immer mal wieder etwas Neues (23 Bilder).
Seltsamerweise gibt es eine Location der letzten Monate, die ich nicht in einem Blog-Post abhandle. Nach Inside & Outside, The Blue door und ein paar weisen Worten in gelb versuche ich euch heute ein bisschen an der Atmosphäre teilhaben zu lassen, die meinen ersten Besuch dort zu etwas besonderem machte. Endlich drinnen im Gebäude fing es an zu Gewittern, die Sonne ging weg, es wurde düster und der Wind erzeugte in den Wellblechdächern wirklich gruselige Geräusche. Ich fühlte mich ein klein wenig wie in einem dieser Videospiele, wo hinter jeder Ecke irgendetwas böses auftaucht und man am besten immer weiß, wo der nächste Fluchtweg ist. Bei einer ca. 500 Meter langen Halle mit nur einem Eingang ein Problem. Na ja, und ich habe ES von Stephen King gelesen. Dies ist mein Beitrag zu Paleicas Fotoprojekt Magic Letters – (D)üster.
Mein erster Besuch in Wiesbaden an der Fasanerie ist schon ein Weilchen her, immer noch bin ich auf der Suche nach dem Tabaluga-Drachen, gefunden habe ich ihn nicht. Da half auch Fragen nix. Neue Graffiti gibt es nur wenige, aber andere Blickwinkel, keine Blätter, Sonne und Winter. Diesmal hatte ich keine Probleme mit der Farbtemperatur (10 Quadrate).
Die Graffiti an der Hall in Mainz am Gonsenheimer Sand zeige ich regelmäßig hier im Blog. Vielleicht liegt es an der Jahreszeit oder an den starken Einschränkungen beim Malen, neue Gemälde gibt es in den letzten Wochen eher selten zu sehen. Wer sich für die Kunst auf Wänden interessiert und diese gerne in einen Sonntagsspaziergang einbinden möchte, könnte die Hall mit dem Naturschutzgebiet „Mainzer Sand“ direkt an der Unterführung verbinden. Ich habe es endlich geschafft dort eine Runde zu drehen, wie immer mit Kamera, bei Schneefall und Eiseskälte. Die Mainzer kennen das Gelände wahrscheinlich, umgeben von Autobahn und Autobahnzubringer auf drei Seiten und Wohngebiet auf der vierten ist es dort nirgendwo richtig ruhig oder romantisch, aber seinen besonderen Reiz kann das Gebiet durchaus entfalten. Weitere Bilder bei gutem Wetter findet ihr bei danares.mag. Ansonsten bin ich froh, noch einmal in Gonsenheim gewesen zu sein. Für mich war es das erst einmal mit den Besuchen in Mainz, die nicht mehr befahrbare Schiersteiner Brücke rückt die Hall für mich in sehr weite Ferne.
Mit kommt es fast wie ein Generationenwechsel an den Riederhöfen vor. Die Motive der ersten Wand von Zimmermann, Cor, Naxosbande, … existiert zumindestens zum großen Teil nicht mehr, Babe macht sich breit.
Seit Jahren fotografiere ich die Motive von Herakut in Bad Vilbel, zu Beginn war auch Case dabei. Die Wand am Bahndamm gehört zu den beeindruckendsten Graffiti-Ensembles, die ich je gesehen habe. In einigen Posts hier habe ich bereits darüber berichtet, mit den Bildern hier möchte ich das Gesamtkunstwerk noch einmal zusammenfassen. Einen Überblick über alle Posts könnt ihr euch jetzt auch auf einer Extra-Seite machen. Die Künstler haben die Wand über mehrere Jahre von rechts nach links bemalt, jedes Jahr im Rahmen des Quellenfestes der Stadt Bad Vilbel mit einem passenden Motiv. 2008 ging es los, 2014 war die Wand mit einer kleinen Ergänzung abgeschlossen (Erstes und zweites Bild). Es gibt meines Wissens keinen Ort auf der Welt, der so viele Motive der beiden auf so engem Raum zeigt. In den Details der Figuren kann man sich verlieren.
Ich zeige die Bilder hier von links nach rechts, die neusten also oben, die ältesten ganz unten. Aktuell gibt es alle Motive noch vor Ort zu sehen, macht euch also auf nach Bad Vilbel. Es ist eine kleine Auswahl meiner Bilder (39), aus meinem Archiv für den Post neu zusammengestellt, also nicht nur alte und schon gezeigte. Wie immer können die Bilder auf 1200Pixel vergrößert angeschaut werden, wie immer nicht in einer Galerie. Hm, das wäre vielleicht diesmal keine schlechte Idee?
Vielleicht noch ein Hinweis zum fotografieren: Gegen Mittag steigt die Sonne über den Bahndamm, dann ist das Licht nicht mehr optimal. Außerdem muss man für Übersichtsbilder auf die Straße, der Sonntag wäre also gut. Also, Morgenstund am Sonntag …