Lost Places
Seelenfänger
In den letzten Tagen habe ich im Blog von Hinterherleben von einer Seelenoperation gelesen, die so manchen Schmerz chirurgisch heilen könnte. Bei mir gehen bei solchen Bildern dann die Filme im Kopf los … Seelenfänger, Seelenoperation, entkommen. Aber aus was entkommen? Was bleibt zurück?
Ruheorte – Freunde fürs Leben

Weitere Motive aus der Papierfabrik in Düsseldorf habe ich mittlerweile ua. hier gepostet.
Stuhl mit düsteren Aussichten (10) Licht(los)
Bei allen Aufnahmen spielt Licht eine wichtige Rolle, ohne Licht gibt es nix zu sehen. Ja, klar. Ich meine aber diese Aufnahmen hier. Am frühen Morgen in sehr düsteren und beinahe dunklen Hallen ist manchmal eine Taschenlampe hilfreich, um die nötige „Stimmung“ zu erzeugen und die eigenen Befindlichkeiten zu …. entspannen. Den „Jedi“ habe ich in Lightroom nachbearbeitet und das Maschinenwesen am Ende war sehr schwierig auf Pixel zu bannen. Wie immer war ich hier ohne Stativ unterwegs, meine Kamera hat einen genialen Bildstabilisator, der auch noch bei Einstellungen von 1/8 Sekunde/Blende 2,8/28mm/ISO 800 zu scharfen Ergebnissen führt. Manchmal reicht aber auch dafür das Licht nicht mehr aus. Der Künstler des letzten Bildes hat entsprechend bei fast völliger Dunkelheit gemalt (vielleicht auch mit Taschenlampe?), nur um seine Vision mit der bestehenden Umgebung zu verschmelzen. Genial und Respekt.
Ihr habt es euch schon gedacht? Die Anspielung ist nicht zu übersehen? Ein Beitrag zu Paleicas Magic Letters – Licht.
Ruheorte – Geisterstadt Immerath – Vergangenheit und Zukunft
Ein ganz besonderes Erlebnis für den Urbexer aus Hessen (also mich) ist der Besuch einer Geisterstadt. Eine solche kann man ca. 40km südwestlich von Düsseldorf besichtigen. Der dortige Braunkohleabbau Garzweiler breitet sich Richtung Westen aus, die Menschen müssen weichen, ganze Städte werden aufgekauft, Menschen umgesiedelt, die Siedlungen nach und nach dem Erdboden gleich gemacht.
Dann kommen die Bagger.
Das ist für Fotografen und Urbexer ziemlich beeindruckend, für die Menschen die dort mal gelebt haben sicherlich nicht. Den Tagebau selbst kann man mittlerweile an verschiedenen Aussichtspunkten überschauen, schon beeindruckend (Bilder am Ende). Auf den Ort selbst bin ich durch einen Blogbeitrag über Immerath auf neontrauma.de/neu: Vom Landleben aufmerksam geworden, dort findet ihr auch viele Hintergrundinfos über die Stadt. In Immerath leben noch ein paar Menschen, die Häuser sind alle verrammelt, die Kirche ebenso wie das Krankenhaus. Man begegnet Fotografen und anderen Touristen, die sich dem Charme des Städtchens nicht entziehen können (25 Bilder).
Das aktuelle Thema der WordPress Photo Challenge ist Off-Season und passt deswegen perfekt zur Ghost City Immerath.





















