Am vergangenen Wochenende ist in Darmstadt eine neue legale Hall eröffnet worden – die Lincoln Wall. Zur Eröffnung habe ich es nicht geschafft aber mittlerweile die Wand komplett abfotografiert. Ungefähr 600m lang, tolle Motive sind entstanden. Die Bilder werde ich in den nächsten Tagen aufbereiten und dann nach und nach zeigen, beginnen möchte ich mit einem besonders schönen Piece von Stewo. Hier haben mir es besonders die Details angetan. Das Panorama oben könnt ihr in 2000 Pixel Breite betrachten. Ideen? H.R. Giger meets botanischer Garten. Fein.
Einige Wände des diesjährigen Meeting of Styles in Wiesbaden habe ich euch noch nicht gezeigt. Hier die rechte Wand direkt in der Unterführung am Rhein, die Motive gegenüber findet ihr bereits hier. Künstler: Skor, Münster, Smär, Panik, Pixeljuice, Dosk, Monkey und Doe Joe.
Warum diese Puppen dort stecken?
Damit ich sie fotografieren kann?
Nee, nicht ganz. Den Zaun mit den brutalen Stahlspitzen gab es an der Naxoshalle in Frankfurt früher nicht, direkt neben einer Einrichtung für Kinder- und Jugendliche. Die Puppen sollen verdeutlichen was mit Kindern passieren kann, wenn sie auf kurzem Wege zu ihren Räumen wollen….
Im August 2014 sah einer der Puppen noch ganz gut aus:
Wer dem Puppentreiben zuschauen will, nimmt hier Platz, Sitzbank mit Aussichten:
Mit dem Frankfurter Osthafen verbindet mich eine lange fotografische Geschichte. Das Gebiet habe ich bereits vor mehr als 20 Jahren erkundet und damals ein Industrieareal mit Schrottplätzen, Rangierloks und viel Rost fotografiert, das sich in den letzten Jahren radikal verändert hat. Eines meiner Projekte im Moment ist es die alten Orte erneut zu besuchen, um die konkreten Veränderungen zu dokumentieren. Die Bilder heute sind auf dieser Suche entstanden, nach den Bildern vom Westhafen ein weiterer für mich sehr reizvoller Ort in Frankfurt. Die Panoramen in 2000 Pixel Breite.
Gerade ist so viel los in Sachen Graffiti im Rhein-Main-Gebiet, das ich mit den Bildern und meinen Beiträgen nicht hinterher komme. Ich könnte täglich mehrere Beiträge veröffentlichen, Bilder sind genug da.
Nun, da ich den geneigten Leser/Seher und auch mich nicht überfordern will, dauert es halt ein bisserl. Die Ergebnisse der Character Jam (Work in progress) wollte ich eigentlich in einen Beitrag packen, aber leider konnte ich bei meinem letzten Besuch im Jugendhaus am Bügel nicht alles fotografieren. Wenn die Rollläden oben sind, bleiben Motive verborgen. Der Rest folgt wenn da… (hier, 17 Bilder). Update: Die Reihe ist abgeschlossen, Part 1, Part 2, Part 3.
Montag, alle Gerüste sind abgebaut, alle Motive sichtbar. Meiner Meinung nach war das Festival in Gelnhausen am letzten Wochenende ein voller Erfolg, die neu gestaltete Unterführung wurde extrem aufgewertet.
Herzlichen Glückwunsch zur tollen Veranstaltung.
Heute habe ich eine kurze Runde dort gedreht und alle Motive fotografiert. Ich hoffe mal das ich nicht irgendwelche Wände vergessen habe, in Wiesbaden passiert mir das regelmäßig. Alle ausgewählten Ergebnisse habe ich in meinen Flickr-Ordner in ein passendes Album geladen (57 Bilder), hier im Beitrag zeige ich mal wieder eine kleine Auswahl (15). Die Panoramen könnt ihr in 2000 Pixel Breite anschauen, da lohnt sich auch mal das draufklicken. 🙂
Weitere Bilder der Veranstaltung findet ihr im Beitrag vom Samstag und Sonntag und im Veranstaltungshinweis.
Künstler waren ua. Sare, Guido Zimmermann, Klark Kent, RZM Productionz, Studio Fatal, ENORM, Mein Lieber Prost, Wired To The Moon , Manuel (Kontext Wiesbaden) und andere. Update 5/7/2016: Auch die letzten Bilder sind jetzt im Flickr-Ordner. Update 4/7/2016: Es fehlt noch die Wand mit Fuego Fatal, Klark Kent ua. Sorry. Folgt in den nächsten Tagen.