Mural

Mural in Bad Vilbel am Schwimmbad – Cocodrilo von Ju Mu Monster

Ein weiteres Werk ist bereits 2020 in Bad Vilbel entstanden, direkt am Freibad, quasi an der legalen Hall, um die Ecke. Künstlerin ist Ju Mu Monster (Ju Mu auf Insta), Titel: Cocodrilo.

“JuMu ist in Hannover aufgewachsen, ihre Wurzeln sind die, peruanischer und chilenischer Nachkommen. Heute lebt und arbeitet sie als freie Künstlerin in Berlin. Der Schamanen-Kult und die Verbindung zwischen Mensch, Geistiger Welt und Natur sind feste Elemente ihrer Arbeit und dienen als Inspiration für ihre Wandbilder, ihre Masken und ihre Leinwände. Sie verwendet alles, was sie in die Hände bekommen kann, um ihre Arbeit zu schaffen, die eine neue, surreale Welt schafft.Auch an der Außenfassade des Schwimmbades in Bad Vilbel ist der Betrachter durch die Arbeiten der in Berlin lebenden Künstlerin Ju Mu Monster aufgefordert, die Verbindung zwischen Mensch, Geistiger Welt und Natur zu erkunden. Ihre heimischen Einflüsse aus der peruanischen und chilenischen Herkunft spielen eine große Rolle, was sich an der Formsprache eindeutig erkennen lässt.” (Quelle)

Mural in Bad Vilbel – Fernweh von Francisco Bosoletti

Im letzten Jahr sind in Bad Vilbel wieder einige Graffiti entstanden, erschlossen habe ich mir die Werke in den letzten Wochen. Bad Vilbel wenige Kilometer nordöstlich von Frankfurt ist mit seinen legalen Flächen für Maler und seine großflächigen Hauswände von Herakut, Case und anderen in Sachen Graffiti gut aufgestellt. Etwas versteckt zeige ich euch heute das Werk von Francisco Bosoletti mit dem Titel: Fernweh. Entstanden ist das Gemälde Anfang 2021. Der folgende Text ist der begleitende Beitrag vom Stadtmarketing Bad Vilbel. Auf deren Facebookseite findet ihr auch die Infos zu allen anderen Werken (im Stream). Leider ist die Wand nähe des Bahnhofs etwas versteckt, man findet das Werk nicht zufällig. Schade. Wer auf die Suchen gehen will, wird auf meiner Map fündig, dort habe ich das Mural mittlerweile eingetragen.

Geboren und aufgewachsen ist der Argentinier Francisco Bosoletti in Armstrong, einem kleinen Dorf in der Provinz Santa Fe. Er rekapituliert die Welt auf seine eigene Weise und erhält damit einen klaren und ursprünglichen Blick auf das Leben, die Natur und die Menschlichkeit. Bosoletti malt seine Wände unter Berücksichtigung der Erinnerung an die Orte und die Menschen, die sie bewohnen. Sein Eingreifen begleitet das der Zeit, in der Visionen vergehen, sich verstecken und gleichzeitig enthüllen, die in einer ewigen Gegenwart zu bestehen scheinen und den Menschen an die Vergänglichkeit der Existenz erinnern. Seine Malereien zwingen den Betrachter den eigentliche Blickpunkt zu hinterfragen und seine Sensibilität zu verfeinern und auf andere Wahrnehmungsmodelle als die üblichen und zurückzugreifen.” (Quelle)

Entwickelt man das Bild in der Bildbearbeitung negativ, sieht das dann so aus:

Ein weiteres Werk des Künstlers Francisco Bosoletti habe ich bereits in Berlin fotografiert. Schon damals hat es mich gereizt, seine Malerei negativ zu entwickeln. Erst das Original, dann die Entwicklung:

Es gibt auf Facebook ein kurzes Video über die Entstehung des Murals in Bad Vilbel, die Einbettung hier habe ich leider nicht hinbekommen, weiter zum Video.

Graffiti in Mannheim #09 – Die Murals von Stadt.Wand.Kunst – Okuda

Mural von Okuda. Weitere Infos über die Murals der Open Urban Art Gallery Mannheim findet ihr direkt auf der Projektseite bei Stadt Wand Kunst, dort gibt es auch eine Karte, auf der alle Werke eingezeichnet sind.
Ich selbst war etwas länger 2015 in Mannheim unterwegs und habe meine Runde damals hier verschriftlicht – Mannheim – Kleiner Graffiti & Streetart – Reiseführer 2015.

Graffiti in Mannheim #08 – Die Murals von Stadt.Wand.Kunst – Seth GlobePainter

Mural von Seth GlobePainter aus Frankreich. Weitere Infos über die Murals der Open Urban Art Gallery Mannheim findet ihr direkt auf der Projektseite bei Stadt Wand Kunst, dort gibt es auch eine Karte, auf der alle Werke eingezeichnet sind.
Ich selbst war etwas länger 2015 in Mannheim unterwegs und habe meine Runde damals hier verschriftlicht – Mannheim – Kleiner Graffiti & Streetart – Reiseführer 2015.

Artwork von Herakut am Bahndamm in Bad Vilbel

Wer sich für die Arbeiten von Hera, Akut, Herakut und Case interessiert und im Rhein-Main-Gebiet wohnt, war in Bad Vilbel immer gut aufgehoben. Die Künstler haben dort über Jahre eine lange Wand bemalt, immer im Rahmen des Quellenfestes, einige der Motive mag ich sehr und hängen auch als Leinwand bei mir in der Wohnung.
Nun wird der Bahndamm erweitert, eine Baustelle hat auch die Wand mit den Gemälden in Beschlag genommen. Die Motive sind noch zu erkennen, die Wand wurde von Natur befreit, die Graffiti strahlen allerdings nicht mehr wie früher, sind teilweise verschwunden. Ob die Motive die Baustelle überstehen, ist unklar.
Neben den Wänden in Dortelweil, am Bahnhof und am Schwimmbad habe ich heute auch dort fotografiert. Wer nochmal schauen will, sollte sich beeilen. Ansonsten gibt es natürlich hier im Blog ganz viel zu Herakut, auch oben zusammen gefasst auf einer Unterseite.
Wie in den Bilder sind die meisten Motive sehr hell geworden, die Wirklichkeit. Ich habe mich dagegen entschieden das in der Bildbearbeitung zu korrigieren. Vielleicht wurde die Wand abgeschliffen, vielleicht liegt auch Staub oder Sand über der Wand.

Mural von Akut in Mannheim – Gegen das Vergessen

Am Wochenende war ich seit langem mal wieder unterwegs, in Mannheim. Eines der vielen Murals und eines von vier aus 2020 ist von Akut (akut_herakut). Entstanden ist das Gemälde im Rahmen der Projekte von Stadt Wand Kunst. Dort gibt es eine Karte, ein Rundgang durch die Stadt lohnt….

Graffiti in Frankfurt – Gemälde von Bacon in der U-Bahn-Station Festhalle/Messe

Der Graffiti-Künstler Bacon aka Alexander Lazich (Instagram) aus Toronto hat in der letzten Woche sein Mural in der U-Bahn-Station direkt an der Frankfurter Messe fertiggestellt. Toronto ist Partnerstadt von Frankfurt, die beiden Tiere stehen für die Städte, eingeladen wurde vom Goetheinstitut zur aktuellen Buchmesse. Die ist zwar aufgrund der aktuellen Infektionslage komplett ins elektronische verlegt worden, das Gemälde kann man aber ganz analog besichtigen. Weitere Infos findet ihr im entsprechenden Beitrag vom Stadtkind Frankfurt, dort habe ich auch von der Aktion erfahren.
Fotografiert habe ich die Bilder vor einigen Stunden, besonders spannend war es das Werk in seiner Umgebung zu zeigen, Langzeitbelichtungen, Bewegungsunschärfe, Menschen. Lieblingsbild: das folgende, alles verschmilzt.