Nach den Motiven Belly Pain und Dripy fetty´s dirty slut ist Tranny Daddy Sugar Babe das letzte Motiv des Künstlers aus dem alten Landgericht in Wiesbaden. Manch einer kann sich das ja in und an den eigenen Wänden vorstellen… 😉
Nachtrag: Der Künstler ist arek, weiteres auf arek.co oder bei Facebook.
Die klassische Fahrradtour von Mainz nach Bingen führt am Rhein entlang und ist touristisch gut erschlossen. In Sachen Kunst gibt es dort aber nicht viel zu entdecken, auch diese bin ich schon geradelt. Für diese Strecke habe ich mir etwas besonderes überlegt, ich wollte alle mir bekannten Spots für Graffiti und Streetart anschauen und diese sportlich und fotografisch miteinander verbinden. Insgesamt hatte ich am Abend etwa 65 km auf dem Tacho, fährt man die Strecke aber direkt ohne große Umwege sind es wohl nur ca. 40 km. Die Suche nach z.B. traurigen Mädchen in der Mainzer Neustadt ist allerdings ohne ein bisserl Sucherei nicht machbar, auch wenn man vorher eine Karte mit Fundorten studiert. Aber das macht auch irgendwie den Reiz der ganzen Strecke aus, denn eine Schatzsuche macht mir mehr Spass als ein Fahrradrennen.
Zu den einzelnen Orten schreibe ich nicht viel, in den letzten Jahren habe ich immer wieder Bilder von dort gezeigt, neu für mich war Bingen und deswegen auch Ziel der Reise. Grob orientiert habe ich mich an der Heatmap für die traurigen Mädchen, deswegen war die Route durch das Land notwendig. Für genaue Fundorte schaut sie euch im Original an.
Achtung: Dies ist ein umfangreicherer Beitrag als sonst mit insgesamt 24 Bildern. 🙂
Die Map ist ein Experiment für mich, normalerweise zeige ich ja einen Screenshot. Das Einbinden in den Beitrag hat aber scheinbar funktioniert. Die Route stimmt nicht hundertprozentig mit meiner Reise überein, gibt aber vor allem zwischen den Orten einen groben Hinweis.
Los geht es am S-Bahnhof in Mainz-Kastel, wenn ihr die Meeting of Styles-Wände nicht kennt, sollte man dort viel Zeit zum Schauen einplanen:
Über den Rhein in die City von Mainz, Jagd auf Klebemonster:
In der Mainzer Neustadt gibt es besonders viele traurige Mädchen zu sehen, ich schätze mal um die 10-15 (wenn ihr an aktuellen Fotos zum Thema Streetart in Mainz interessiert seid, schaut euch den Instagramm-Account von schplock an):
Die ersten beiden Bilder habe ich direkt gegenüber in der Mainzer Neustadt aufgenommen, das dritte etwas weiter weg. Es rundet den Gedankengang aber ganz gut ab.
Am Wochenende war ich mit dem Rad zwischen Mainz und Bingen unterwegs, aus sportlichen und kreativ-fotografischen Gründen. Schön, mein erstes Motiv am Brückenkopf in Mainz-Kastel war dieses, sehr motivierend, wenn die Reise gleich mit einem WOW anfängt. Mehr Bilder in den nächsten Tagen.
In Ingelheim (man sagte mir es liegt am Rhein, gesehen habe ich ihn dort nicht) gibt es eine Hall of fame, Graffiti satt. Posten könnte ich jetzt also viele, viele Bilder …. aber wie das immer so ist wollten drei davon genau jetzt in die Welt hinaus.